Unsere Juryarbeit im Schreibwettbewerb der Erzdiözese München und Freising
14.05.2026 - Kategorie: News
„Leben in Fülle” – so lautete das Motto des diesjährigen Schreibwettbewerbs der Erzdiözese München und Freising. Acht Schülerinnen aus unseren neunten bis zwölften Jahrgangsstufen – Antonia, Ella, Emilie, Felicia, Lucia, Monica, Sara und Antonia- bildeten unter der Leitung von Herrn Martino erstmals die Jury für diesen literarischen Wettbewerb an unserer Schule.
Das Motto nimmt u.a. auf Textstellen der Bibel Bezug, daher spielte natürlich auch Religion und die Beziehung des Menschen zu Gott eine wichtige Rolle. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen von Gymnasien und Realschulen konnten unabhängig von der Religionszugehörigkeit an dem Wettbewerb teilnehmen, indem sie einen Beitrag, z. B. ein Gedicht oder eine Erzählung, einreichten. Die Beiträge zeigten eindrucksvoll, wie die Aufgabenstellung interpretiert wurde und wie facettenreich und individuell literarische Perspektiven sein können.
Die Jury hatte die anspruchsvolle Aufgabe, aus den vielen gelungenen Beiträgen, die nur anonymisiert (nur Anfangsbuchstaben von Namen der Autorinnen und Autoren und deren Klassenstufe) vorlagen, diejenigen auszuwählen, die durch kreative Ausdruckskraft, sprachliche Präzision, Originalität und inhaltliche Tiefe neue literarische Stimmen etablierten und besonders überzeugen konnten. Die Jury traf sich zuerst, um die literarischen Kriterien festzulegen, die beim bewertenden Lesen berücksichtigt werden sollten. Nach genauem Lesen in den Osterferien traf sich die Jury erneut, um zu entscheiden, wer jeweils den ersten, den zweiten und den dritten Platz in den zwei Alterskategorien (fünfte bis neunte Klasse, zehnte bis zwölfte Klasse) erhält. Besonders spannend war, neue Perspektiven in den Texten zu entdecken und mit allen Jury-Mitgliedern diese zu besprechen und sich auszutauschen. Da die Jurorinnen aus unseren neunten bis zwölften Klassen stammten, konnten alle Beiträge altersgerecht beurteilt werden. Weil es tatsächlich bemerkenswerte Beiträge gab, die es nicht auf einen der ersten drei Plätze geschafft haben, hat sich die Jury entschieden, auch ehrenvolle vierte Plätze zu vergeben.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Autorinnen und Autoren für ihr Engagement. Die Vielfalt der Texte war beeindruckend. Von Gedichten über kreative Geschichten bis hin zu philosophischen Überlegungen war alles vertreten, etwa traurige, aber auch fröhliche und humorvolle Beiträge.
Wir bedanken uns bei Frau Dr. Alexandra Pfeiffer, der Hauptabteilungsleiterin Religionsunterricht und hochschulfachliche Aufgaben im Erzbischöflichen Ordinariat, und Frau Katharina Sturm, der dortigen Fachreferentin für Begabtenförderung, herzlich. Frau Dr. Pfeiffer und Frau Sturm haben uns die Bildung der Jury anvertraut. Wir durften die Aufgabe ernsthaft und verantwortungsbewusst ausführen. Und sind gerne bereit, die Jury auch im nächsten Schuljahr zu bilden.
Christian Martino und Monica (Mitglied der Jury)
< Zurück zum Archiv