Nachts in der Schule, das Licht brennt noch, viele jüngere und ältere Schülerinnen sind in den Klassenzimmern einquartiert und fleißig am Arbeiten. Überall liegen Schlafsäcke, Chipstüten und auf dem Gang steht ein großes Buffet bereit… Was ist hier los?

Am Freitag, den 18.11.2022 fand die “Lange Nacht der Mathematik” statt. Dies ist ein deutschlandweiter Wettbewerb, bei dem interessierte Schülerinnen in Kleingruppen gemeinsam mathematische Knobelaufgaben lösen können. Hierbei werden die TeilnehmerInnen über drei Runden durch je zehn Aufgaben gefordert.

Bereits letztes Schuljahr haben Schülerinnen aus der Oberstufe unserer Schule daran teilgenommen. Durch eine kurzfristige Anmeldung und geltenden Corona-Auflagen durften dann acht Schülerinnen der Mathe AG diese Art von Wettbewerb ausprobieren. Diesen hat es so gut gefallen, dass die Mathe-Nacht in diesem Schuljahr schließlich für alle Schülerinnen zugänglich gemacht wurde.

In der Anmeldephase haben sich insgesamt 78 Schülerinnen in 26 Teams zusammengefunden und jede Jahrgangsstufe wurde durch mindestens ein Team repräsentiert. Es war wirklich schön zu sehen, wie viele Schülerinnen sich interessiert gezeigt haben!

Der Beginn des Wettbewerbs war dann um 17.30 Uhr an einem Freitagabend. Nach einer kurzen Einweisung haben es sich die Teilnehmerinnen im Schulhaus gemütlich gemacht und sich auf das Knobeln eingestellt. Um 18 Uhr war schließlich der Startschuss und die Aufgaben der ersten Runde wurden freigeschalten. Den Teilnehmerinnen aus dem letzten Jahr war bewusst, dass die Aufgaben für die jeweiligen Jahrgangsstufen durchaus anspruchsvoll sind. Trotzdem haben sich die Teams mit kreativen Ansätzen an die Aufgaben gewagt und ab und zu auch den Ratschlag der betreuenden Mathe-Lehrkräfte eingeholt. Auch diese wurden durch die Aufgaben gefordert und haben gemeinsam mit den Schülerinnen knobeln können. Begleitet wurde das Event durch ein großes Buffet, zu dem alle beigetragen haben, und an dem sich die fleißigen Schülerinnen die ganze Nacht eine Stärkung holen konnten. Das Portal für die Lösungen war von 18 Uhr am Freitag bis 8 Uhr am Samstag geöffnet und wie lang die Gruppen schließlich arbeiten, wurde ihnen selbst überlassen. Auch wenn es gegen 2 Uhr in der Nacht schon ruhiger im Schulhaus wurde, gab es durchaus Gruppen, die die ganze Nacht durchgeknobelt haben! Es gab außerdem ein Team aus der 7. Klasse, das es bis in die dritte Runde geschafft hat!

Obwohl die Aufgaben wirklich nicht leicht waren, hat es den Schülerinnen viel Spaß gemacht sich einzuarbeiten und festzubeißen und wir haben viel positives Feedback erhalten. Auch die Lehrkräfte hatten Freude am Knobeln und im Gesamten war es eine schöne Veranstaltung, die die gemeinschaftliche und herausfordernde Seite der Mathematik für interessierte Schülerinnen hervorgebracht hat.

Ein großer Dank gilt nochmal Frau Dr. Eckardt für die Genehmigung und den vielen Lehrkräften, die durch ihre freiwillige Betreuung, die Umsetzung der Langen Nacht der Mathematik ermöglicht haben!

Wir freuen uns schon auf die Mathe-Nacht im nächsten Jahr!

Eure Mathe AG

Am 25.01.2023 hatten wir Schülersprecherinnen, Annabell, Navika und Henrike, die Ehre am Neujahrsempfang im Alten Rathaus teilzunehmen. Vor dem offiziellen Beginn hatten wir die Möglichkeit, uns mit anderen Münchner Schülersprecher*innen auszutauschen, eine lustige und informative Erfahrung. Ab 17:00 Uhr gab es in der Empfangshalle des Alten Rathauses viele Infostände zum Thema SSV (Stadtschüler*innenvertretung) und weiterem schulischen Engagement. Anschließend gab es bei der Vorspeise zahlreiche Reden von engagierten Jugendlichen, auch unser Oberbürgermeister Dieter Reiter hielt eine Ansprache für alle Gäste. Zum späteren Abend hin hatten wir Zeit für „Networking“.
Rundum war die Austauschveranstaltung eine tolle Erfahrung und wir hoffen sehr, im nächsten Jahr wieder daran teilnehmen zu können !

Eure Schülersprecherinnen

In St. Michael, der Jesuitenkirche in München, findet eine Reihe von Abendmessen mit Predigten von Frauen über Frauen statt. Am Montag, den 30.01.2023 predigt Sr. Britta Müller-Schauenburg CJ, Religionslehrerin an unserer Schule, über Mary Ward.

Die Abrechnung des Adventbasars ist nun abgeschlossen. Dank Ihres unglaublichen Einsatzes konnten 12 084,52 Euro Reingewinn erwirtschaftet werden, der nun zu gleichen Teilen als Spende an die Maria-Ward-Schwestern in Simbabwe und an die Kinderhilfe Afghanistan geht. Nochmals ganz herzlichen Dank für jede Art der Mitwirkung, auch wenn sie unsichtbar im Hintergrund stattgefunden hat!

Ein herzlicher Dank richtet sich an alle Schülerinnen, Eltern, Großeltern und Ehemaligen sowie weiteren Besucher, die zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.

Liebe Freunde der Kinderhilfe Afghanistan,

das Verbot des Hardliner-Regimes in Kandahar von Anfang Dezember, Mädchen nicht mehr zum Medizinstudium zuzulassen und Frauen nicht mehr in medizinischen Berufen arbeiten zu lassen, wurde vor wenigen Tagen außer Kraft gesetzt.
Mädchen können nunmehr ihr Medizinstudium aufnehmen bzw. fortsetzen, Ärztinnen, Hebammen und Krankenschwestern weiterhin arbeiten.
Wir hatten in den vergangenen Wochen im Kabuler Gesundheitsministerium weiterhin „Druck“ gemacht und auf die unsinnigen, und auch dem Koran widersprechenden Verbote hingewiesen.
Brutaler Winter um Kabul:

In den Höhen über 1800 Meter sind in den vergangenen Tagen mehr als 200 Menschen, vor allem Kinder und Frauen, erfroren.
Wir haben daher rasch eine Aktion „Winterbekleidung“ gestartet und seit vorgestern mehr als 800 Kinder und Frauen mit Jacken, warmen Schuhen und Decken versorgt.

Aktueller Bericht „Afghanistan im politischen Winter“ meines Mannes in einer bayerischen Militär-Zeitschrift.

Am Freitag, den 27. Januar wurde um 09:05 Uhr im Deutschlandfunk Kultur, in der Sendung „Im Gespräch“, ein längeres Interview mit uns zur aktuellen Situation gesendet.

Fotos von unseren Verteil-Aktionen im Flüchtlingscamp von Kabul und in den schneebedeckten Bergdörfern bei Paghman:

Damit Afghanistan auch weiterhin Thema in der Politik und den Medien bleibt, laden Sie uns zu Vorträgen/Veranstaltung ein.

Wir kommen gerne, selbstverständlich ohne Honorar.

Unsere beiden Bücher „Tee mit dem Teufel“ und „Unter Taliban Warlords und Drogenbaronen“ sind im Buchhandel leider nicht mehr verfügbar, können aber bei uns direkt bestellt werden.

Alles Gute im neuen Jahr, bleiben Sie gesund und uns weiterhin verbunden.

Herzlicher Gruß

Annette Erös

Spendenkonto:

Kinderhilfe Afghanistan

Liga Bank Regensburg

IBAN: DE 08 7509 0300 0001 3250 00

Liebe Freunde der Kinderhilfe Afghanistan,

Afghanistan hatte zweifelsohne schon mal bessere Zeiten!

Für viele, besonders für Mädchen und Frauen und vor allem in größeren Städten, geht ein mehr als trauriges Jahr 2022 zu Ende:

Ca. 17.000 exzellent ausgebildete Frauen verloren über Nacht durch Dekret der Talibanführung aus Kandahar einen über viele Jahre ordentlich bezahlten Job

bei internationalen Hilfsorganisationen.

Da sie ,anders als die männlichen Mitarbeiter der NGO`s, immer Zugang zu allen Frauen im Land hatten, leidet jetzt natürlich in vielen Bereichen

die generelle Entwicklung des Landes.

Mit ihrem Gehalt konnten und mussten sie, viele als Witwen oder elternlos verantwortlich für ihre Geschwister, oft als Einzige auch ihre Familie ernähren.

Hundertausende Mädchen konnten in den meisten Provizen den Schulbesuch ab Klasse 7 nicht mehr fortsetzen.

So war ihnen von Heute auf Morgen das Abitur und danach auch der Unibesuch plötzlich verwehrt.

Auch die bereits studierenden Mädchen standen im Dezember plötzlich vor verschlossenen Türen ihrer Universität.

Dieses annus horribile war nicht in allen der 34 Provinzen des historisch schon immer sehr föderalen Staates gleich ausgeprägt.

Die Talibanführung ist räumlich und politisch gespalten:

Der sogenannte selbsternannte Amir ul Mumineen – Führer der Gläubigen – Ahundzadah, das formale Staatsoberhaupt des Emirates Afghanistan, gilt als extremer Hardliner.

Er hatte z.b. im Frühjahr 2001 gegen Widerstand etlicher Talibanführer angeordnet hatte, die Buddhastatuen in Bamian zu zerstören.

Ahundzadah lebt und residiert in Kandahar, dem einstigen Wohnort des Gründers der Taliban Mulha Omar.

Er hat dort eine Gruppe anderer Hardliner , z.t. auch religiös wenig gebildet und daher nicht bei allen Taliban angesehen, um sich geschart.

Nicht alle Talibanminister unterstützen die Dekrete des „Emir“ Ahundzada und seiner Entourage in Kandahar.

Die z.B. in Kabul residierenden Minister für Inneres , Verteidigung und Gesundheit wollen die Verbote der Berufsausübung und des Besuchs der

Oberschulen und Universitäten für Mädchen rückgängig machen. Diese drei Minister sind vor einer Woche nach Kandahar gereist, um mit dem „Emir“ darüber zu sprechen.

Unter ihnen auch der Gesundheitsminister Al Haj Dr. Qaladar Ebad, der vor 20 Jahren bei uns an der Universität in Jalalabad studiert und dann in Pakistan zum Facharzt weitergebildete Arzt.

Der einzige unter den Minister Afghanistans mit einer akademischen Ausbildung und exzellenten Englisch-Kenntnissen. Dr.Ebad war als Student Kommilitone eines unserer wichtigsten Mitarbeiters,

des auch in Deutschland ausgebildeten Kinderarztes Dr. Qais.

Dieser Konstellation ist es zu verdanken, dass unsere Medizinprojekte weiterlaufen und die Situation unserer Medizinstudentinnen deutliche besser ist als in anderen Provinzen

In „unserer“ Provinz Nangahar im Osten des Landes an der Grenze zu Pakistan konnten die Mädchen wenigstens noch bis Dezember in einigen Schulen alle Klassen besuchen.

Die Medizinstudentinnen – aber eben nur im Fachbereich Medizin – gehen dort bis zum heutigen Tag in die nach Geschlechtern getrennten Vorlesungen.

Die Hebammen- und Krankenschwesternschülerinnen besuchen noch immer ungestört den Unterricht

Ca. 100 von ihnen erhalten weiterhin unser Stipendium und wohnen kostenlos in unserem Studentinnen-Wohnheim.

In unseren Computer-Klassen und in den Schneiderinnen-Berufsschulen läuft die Ausbildung für ca. 600 x Mädchen ohne Unterbrechung.

Zum Jahreswechsel haben wir drei weitere dieser Berufsschulen in Anwesenheit des Erziehungsministers der Provinz eröffnet.

Die Lehrerinnen an all unseren Ausbildungsstätten unterrichten ohne Einschränkungen jeden Tag die Mädchen.

Unsere Ärztinnen, Hebammen und Krankenschwestern versorgen weiterhin an sieben Tagen die Woche ihre kleinen und großen Patienten

und werden wie auch die Lehrerinnen regelmäßig bezahlt.

Das Hauptproblem des Landes ist die katastrophale Ernährungslage:

Über die Hälfte der Bevölkerung hat seit Jahren nie genug zu Essen. Zehntausende Säuglingen und Kleine sind chronisch fehl-, mangel- und unterernährt.

Vermutlich sind in den vergangenen Jahren Hunderttausende Afghanen schlicht verhungert.

Wir versorgen daher seit dem Abzug des Westens vom August 2021 in Jalalabad und in den Flüchtlingslagern im Raum Kabul jede Woche ca. 800 Familien mit Lebensmittelpaketen

und junge Mütter mit Säuglingsnahrung. Wir werden und müssen diese Aktion mindestens auch in den nächsten Monaten fortsetzen.

Wegen der gesamtwirtschaftlich desolaten Lage im Land haben wir zu Jahresbeginn 2023 die Gehälter deutlich erhöht.

Die Sicherheitslage ist weiterhin unverändert gut. Die Kriminalitätsrate sehr gering.

Vor wenigen Wochen haben die Taliban durch Gerichtsentscheid erst- und bislang einmalig die Todesstrafe verhängt.

Ein Raubmörder aus 2018 wurde nach dem Todesurteil durch den Vater des Getöteten erschossen. Während der alten Regierung war nach ihm nicht gefahndet worden;

er gehörte zu einer Familie, welcher der Regierung nahestand.

Die Strafen Handabhacken und Steinigen, welche noch während der ersten Taliban-Regimes – 1996 – 2001 – üblich waren, sind bislang nicht verhängt worden.

In den christlichen Gemeinden unseres Freundes, des katholischen Paters Leonhard im Nachbarland Pakistan, gibt es seit Monaten nur unregelmäßig elektrischen Strom.

Wir haben daher haben wir weitere Photovoltaikanlagen auf seinen christlich-moslemischen Schulen errichtet.

Aktuelle deutsche Presse zu unserer Arbeit:

Wie selbstzerstörerisch sind die Taliban?

Bildungs- und Arbeitsverbote für Frauen sind sogar unter den Taliban umstritten

Fotos und afghanischer TV-Bericht von unserer Arbeit aus den vergangenen Tagen und Wochen

Damit Afghanistan auch weiterhin Thema in der Politik und den Medien bleibt, laden Sie uns zu Vorträgen/Veranstaltung ein.

Wir kommen gerne, selbstverständlich ohne Honorar.

Unsere beiden Bücher „Tee mit dem Teufel“ und „Unter Taliban Warlords und Drogenbaronen“ sind im Buchhandel leider nicht mehr verfügbar, können aber bei uns direkt bestellt werden.

Alles gute im neuen Jahr, bleiben Sie gesund und uns weiterhin verbunden.

Herzlicher Gruß

Annette und Reinhard Erös

Spendenkonto:

Kinderhilfe Afghanistan

Liga Bank Regensburg

IBAN: DE 08 7509 0300 0001 3250 00

Bilder von Stefanie Hartmann (7s) zum Thema „Ab ins Freie“

510 Euro Erlös bei der Mary-Ward-Cake-Party für unsere Schwesterschule in Simbabwe.

Vielen Dank an alle, die gebacken und mitgeholfen haben!

Vanessa Haberland

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

Schülerinnen und Schüler müssen nicht hilflos gegen Übergriffigkeiten oder Demütigungen bis hin zum sexuellen Missbrauch sein. Mit eigenen Konzepten werden sie auch an Erzbischöflichen Schulen stark gemacht, sich dagegen zu wehren – wie zum Beispiel am Maria-Ward-Gymnasium in München. Link zum Beitrag auf der Homepage der Erzdiözese München und Freising.

Da im letzten Jahr die selbstgemachten Adventsgestecke die ganze Schule in Weihnachtsstimmung tauchten, haben wir sie dieses Jahr am 23. November wieder mit allen Klassensprecherinnen mit frischen Zweigen, Zapfen und Kerzen bestückt. Rund 25 Adventsgestecke dekorierten daraufhin den Großteil der Klassenzimmer.

Wir hatten sehr viel Spaß dabei und sehen die Gestecke im Schulhaus um die Wette leuchten.

Eure Schülersprecherinnen: Annabell, Henrike & Navika

Wir gratulieren Blen Bulessa (Q12) für die inzwischen dritte erfolgreiche Teilnahme an der internationalen ChemieOlympiade und drücken ihr die Daumen für ihr aktuelles Projekt bei Jugend forscht!

In der Adventszeit gaben im MWG fleißig viele Schülerinnen liebevoll verpackte Wichtelgeschenke ab, um einer anderen Schülerin eine Freude zu machen. Um möglichst passende Geschenke zu verteilen, teilten wir die Schülerinnen nach ihrem Alter in zwei Gruppen (5.-7. & 8.-12.) ein. Am letzten Schultag bekamen dann alle Teilnehmerinnen der Aktion ein Wichtelgeschenk zurück.

Wir hoffen so etwas Weihnachtsstimmung verbreitet zu haben und wünschen der ganzen Schulfamilie ein frohes neues Jahr!

OTES: Emma Marhewka (Q12), Blen Bulessa (Q12)

„Du und ich – für uns“

Klassensprecherinnen der 6.-12. Klassen beschäftigen sich auf dem diesjährigen SMV-Seminar nicht nur mit mittlerweile bekannten Projekten wie dem Welt-Aids-Tag oder Schulwichteln, sondern setzten sich intensiv mit dem Thema Mental Health auseinander.

Neben vielen Gesprächen miteinander sowie aufgeweckten Unterhaltungen mit den Lehrkräften lernten sich die neu gewählten SMV-Mitglieder auch untereinander durch verschiedene Aktionen besser kennen.

Am Donnerstag-Morgen fingen wir dann mit unserem Leitthema „Du und ich- für uns“ an. Es wurden unter anderem Workshops zu „Mental Health“, „Mental Coaching“ und „Safe Space Schule” angeboten. Ein Highlight hierbei war die mehrstündige Outdoor Erlebnispädagogik, die dank der SSV (Stadt-SchülerInnen-Vertretung) möglich gemacht wurde. Die SSV hat uns finanziell mit ihrem Angebot „Pimp Your Project“ gefördert. Ein Teambuilding bot die einzigartige Möglichkeit, uns untereinander „anders“ kennenzulernen und zusammenzuwachsen.  Nach dem Abendessen konnten wir die gesammelten Anliegen unserer Schulleiterin Frau Dr. Eckardt vorstellen, die sich diese geduldig anhörte und Lösungsvorschläge anbot.

Am gleichen Abend wurde Frau Bunk ganz besonders geehrt, um sich für die vielen Jahre in der SMV zu bedanken. Sie ist nicht nur eine besondere Lehrkraft, sondern eine große Unterstützung für alle neuen Klassensprecherinnen, genauso wie für die erfahrenen. Der Tag endete mit dem „Bunten Abend“,  der für sehr viel Freude und Unterhaltung auf allen Seiten gesorgt hat. Den Freitag verbrachten wir im Plenum mit Feedbackrunden und ein paar Spielen zum Ausklingen des diesjährigen SMV-Seminars. 

Zurückblickend kann man sagen, dass es eine sehr schöne Zeit, mit vielen lustigen und produktiven Aspekten war. Ein großer Dank geht an alle AG-Leitungen, vor allem an die OTES-Leitungen und an die Verbindungslehrer, genauso wie die pädagogischen Betreuungen, alle die mit organisiert haben und einen großen Teil dazu beigetragen haben, dass es dieses Jahr wieder ein paar besondere Tage in Josefstal wurden.

Ein besonderer Dank richtet sich an Frau Dr. Eckardt, dass Sie bei ihrem ersten SMV-Seminar Rede und Antwort gestanden hat und jeden Spaß mitmachte. Wir hoffen auf viele weitere, erfolgreiche Seminare mit Ihnen!

Zusammenfassend sind wir sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die uns dieses Jahr mitgegeben wurden.

Eure Schülersprecherinnen: Navika, Annabell & Henrike

Der Nikolaus besucht die Gruppen des Tagesheims

Am 12.12. 2022 erlebten die Schülerinnen unserer fünften Klassen noch ein besonderes vorweihnachtliches Highlight am Maria-Ward-Gymnasium. Begleitet und gewärmt durch das leise Knistern des Lagerfeuers und selbstgemachten Apfelpunsch entführte Märchenerzähler Matthias Fischer aus Augsburg unsere Jüngsten in die großen Weiten der phantastischen Märchen- und Sagenwelt. Im großen dunklen Märchenzelt erfuhren die Schülerinnen u.a. von einer reichen Bäuerin, die am Chiemsee lebte und in ihren treuen Knecht verliebt war. Sie kann ihn aber aus gesellschaftlichen Gründen nicht einfach fragen, ob er sie heirate. Und der Knecht selbst traut sich nicht. Daher stellt sich die Bäuerin einfach am Nikolaustag in die Stiefel des Knechts. So versteht der Knecht auch ohne Worte die „Botschaft“. Kreativität und Gewitztheit führen eben zum Ziel… Zuletzt erprobten sich die Schülerinnen erfolgreich beim gemeinsamen Stockbrotgrillen, sodass auch der Magen zufriedengestellt werden konnte.

StR i. K. Dominik Koch

Jahresbericht Weihnachten 2022 von Dr. Reinhard und Anette Erös, Kinderhilfe Afghanistan

Von der Liebe zum Sport, Leistungsdruck und Gottes spürbarer Anwesenheit

Wenn man gestandener Fußballprofi ist, braucht man so gut wie nichts mehr. Materielle Güter sind vorhanden oder leicht erwerbbar, klassische Lebenssorgen existieren nicht. Der große Traum, vom Fußball leben zu können, ist verwirklicht. Aber: Dass auch dies allein nicht ausfüllt und wie herausfordernd das Leben als Fußballprofi sein kann, dazu gaben am 29.11.2022 Manuel Bühler (ehemals 1. FC Nürnberg und 1860 München), der Gründer des Projekts „Fussball mit Vision“, und Felix Uduokhai (aktuell FC Augsburg und dreifacher Nationalspieler Deutschlands) in der Aula der Maria-Ward-Gymnasiums bemerkenswerte Einblicke.

In authentischer Art und Weise war bspw. vom Umgang mit schlechten Leistungen, bei denen man mit negativer Presse oder diffamierenden Äußerungen im Netz konfrontiert wird, oder mit Verletzungen die Rede. Spurlos gehe das nicht an einem vorbei, aber das gehöre zum Job dazu. Trotzdem komme man manchmal an seine Grenzen. Sich klar zu sein, dass Erfolg nicht alles sei, sich der Wind schnell drehe oder sich nicht allein im Besitz und sportlichen Lobeshymnen der Wert eines Menschen zeige, stelle insofern etwas ganz Wesentliches dar. Nicht umsonst leitete Manuel Bühler die Veranstaltung auch mit Bezug auf Mt 26, 16 ein: „Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?“ Beide fühlten sich dabei gerade in den Momenten, in denen sie mit persönlichen Niederlagen konfrontiert würden, durch ihren christlichen Glauben getröstet: „Dass da einer ist, der gut ist, und gerecht, der auf dich schaut, das gibt mir nicht nur in schwierigen Phasen Kraft. Mein Glaube an Jesus Christus bestärkt mich in meinem Tun, er zeigt mir den Weg“, brachte es u. a. Felix Uduokhai überzeugend auf den Punkt.

Dabei gelang es beiden, mit ihrer lockeren, humorvollen und gleichzeitig reflektierten Art die katholischen Schülerinnen der Klassen 9a und 9b sowie die evangelischen Neuntklässlerinnen zu Äußerungen und Kommentaren zu motivieren. Den erfreulich vielen Fragen der Neuntklässlerinnen begegneten Manuel Bühler und Felix Uduokhai mit großer Sorgfalt, wodurch ein gewinnbringender Austausch ermöglicht wurde. Nachdem am Ende noch die sog. Kickerbibel –  sie beinhaltet sowohl Lebensgeschichten und Glaubenszeugnisse von Fußballern als auch das Neue Testament – musste ein berühmter Satz des ehemaligen Bundestrainers Sepp Herberger am EMWG auf den Prüfstand … zumindest ein Gespräch über Fußball dauert mehr als 90 Minuten, v. a., wenn noch zahlreiche Unterschrifts- und Bildwünsche folgen. Manche Lehrkraft schlich sich da auch noch dazu.

Wir danken Manuel Bühler und Felix Uduokhai mit „Fussball mit Vision“ für diese besondere Veranstaltung. Sie wird uns allen noch lange als besonderes Highlight in Erinnerung bleiben.

StR i.K. Dominik Koch

Aus dem Kunstunterricht – Flächengestaltung/Serie/Freie Kalligrafie:

Felicia Kloss, Klasse 9a

Stimmungsvoll werden die Adventssonntage bei vielen Tagesheimschülerinnen verlaufen, da 92 von ihnen viel Mühe und Fleiß in das Binden des eigenen Kranzes gesteckt haben.
Ermöglicht wurde uns diese besondere Aktion durch Frau und Herrn Dirschl, die einen ganzen Tag im Wald verbracht haben, um uns alle mit frischen Tannenzweigen zu versorgen. Dank der monatelangen Vorbereitung seitens Familie Dirschl blieben keinerlei Wünsche hinsichtlich der Dekoration offen, die zusammen mit Frau Pflüger unseren Mädels den ganzen Nachmittag durchgehend angeboten wurde.
On Top durften wir erneut dank Herrn Diakon Reischl von der Pfarrei Christkönig die Segnung unserer Kränze erfahren.
Am Ende des Tages verließen die kleinen und großen Künstlerinnen gewappnet mit ihren individuellen Kränzen das Tagesheim.

Dieses Schuljahr führte die AG Starke Mädels wieder eine besondere Aktion durch: einen „Briefwechsel“ zwischen den Abiturientinnen und den Fünftklässlerinnen.

Dabei schrieben die Mädels der Q12 zu Beginn des Schuljahres Karten für die neuen Schülerinnen der 5. Klasse, wobei sie diese herzlich an unserer Schule willkommen hießen, ihnen eine schönen Start am MWG wünschten und Aufmunterndes für die kommenden Jahre zusprachen.

Diese Briefe wurden dann unter den Fünftklässlerinnen verteilt, welche sich sehr darüber freuten. Im Anschluss schrieb jede einen Antwortbrief an ihre Q12-Schülerin und wünschte ihr u.a. „viel Glück“ für das anstehende Abitur

Somit war die Aktion eine gute Möglichkeit, sich innerhalb der Schule kennenzulernen, unsere Schulgemeinschaft zu stärken und sich gegenseitig zu ermutigen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Briefwechsel!

Emilia Schmidt, 9d

Frau Franz und Frau Manhart (Leitung der AG Starke Mädels)

Seit Jahrzehnten wächst die Gesteinssammlung unserer Schule, ohne dass ihr besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Genau das haben wir versucht im Rahmen unseres P-Seminars zu ändern. Die gesamte Sammlung umfasst über 1400 Gesteine und Mineralien, darunter viele seltene Exemplare. Mithilfe der Klassenstufen 5-10 haben wir die 10 schönsten und interessantesten Gesteine ausgewählt. Um Euch/Ihnen einen kleinen Einblick in die Vielfalt unserer Sammlung zu ermöglichen, sind in der nachfolgenden Galerie die 10 Favoriten dargestellt. Anbei gibt es zu jedem Exemplar einen kurzen Steckbrief mit spannenden Fakten und Informationen.
Viel Spaß beim Durchklicken!


Euer/Ihr P-Seminar „Geologie zum Anfassen“

  • Apatit – Name: Fluorapatit Vorkommen: weltweit (hauptsächlich: Deutschland, Österreich, Schweiz) Farbe: blau-grün Zusammensetzung: Ca5[F|(PO4)3] Nutzung: in der Zahnmedizin, um den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säuren zu machen Besonderheit: kommt als Bestandteil in Zähnen und Knochen vor
  • Amethyst – Name: Quarz (Varietät) Vorkommen: Brasilien, Uruguay, Sri Lanka, Namibia, Madagaskar, Russland, Marokko, Deutschland, Österreich, Finnland Farbe: lila/violett Zusammensetzung: SiO2 Nutzung: Schmuckstein, Heilstein Besonderheit: beim Erhitzen und unter Einfluss von UV-Strahlen verlieren Amethyste ihre Farbe komplett
  • Azurit – Name: Bergblau, Kupferblau, Chessylith Alter/Entstehungszeit: vor 4500 v. Chr. Vorkommen: Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Spanien, Namibia, Marokko, China Farbe: blau Zusammensetzung: Cu3(CO3)2(OH)2 Nutzung: Schmuckstein, Farbpigment Besonderheit: durch Verwitterung mit Malachit entstehen grüne Stellen
  • Achat – Name: Quarz (Varietät) Vorkommen: weltweit Farbe: rosa/rot/weiß Zusammensetzung: SiO2 Nutzung: Schmuckstein, Technik (z.B. als Poliersteine) Besonderheit: spiral-/ringförmige Färbungen können vorkommen
  • Rosenquarz – Name: Quarz (Varietät) Alter/Entstehungszeit: vor über 300 Mio. Jahren Vorkommen: Brasilien, Indien, China Farbe: rosa Zusammensetzung: SiO2 Nutzung: Schmuckstein, Heilstein Besonderheit: rosa Färbung entsteht durch Spuren von Eisen und Titan
  • Topas – Name: Finder’s Diamant, Sächsischer Diamant, Sklaven-Diamant Vorkommen: Deutschland, Schweiz, Mexiko, Norwegen, Schweden, Afghanistan, Algerien, Myanmar, Japan, USA Farbe: gelbbraun Zusammensetzung: Al2SiO4(F, OH)2 Nutzung: Schmuckstein Besonderheit: Farbe kann durch Gamma-Strahlung verändert werden
  • Malachit – Name: Kupferspat, Berggrün Vorkommen: weltweit (hauptsächlich: Schweden, Norwegen, Deutschland, Südamerika, China) Farbe: grün Zusammensetzung: Cu2[(OH)2|CO3] Nutzung: Schmuckstein, Farbpigment Besonderheit: Änderung des Grüntones bei verschiedenen Lichteinfallswinkeln
  • Roter Blutkopf – Name: Blutstein, Eisenglanz, Roteisenerz Vorkommen: weltweit (hauptsächlich: Deutschland, Russland, Amerika), auch auf dem Mars nachweisbar Farbe: schwarz-grau; rötlich Zusammensetzung: Fe2O3 Nutzung: roter Farbstoff, Schmuckstein Besonderheit: färbt sich erst durch Verwitterung rot
  • Flussspat – Name: Fluorit, Calciumfluorid Vorkommen: Mexiko, China, Indien, Südafrika, Namibia, USA, England, Deutschland, Österreich Farbe: gelb/weiß Zusammensetzung: CaF2 Nutzung: Schmuckstein, Industrie (z.B. für die Herstellung von Fluor) Besonderheit: manchmal durch Spuren von Uranmineralen radioaktiv
  • Katzengold – Name: Pyrit, Schwefelkies, Eisenkies, Narrengold Alter/Entstehungszeit: vor über 500 Mio. Jahren Vorkommen: Deutschland, Österreich Farbe: kupfer-/goldgelb Zusammensetzung: FeS2 Nutzung: Schmuckstein, Sammelobjekt, Rohstoff (z.B. zur Herstellung von Schwefelsäure) Besonderheit: sehr instabil, kann zerfallen und sogar rosten

Wenn Spaß am kreativen Schaffen und soziales Engagement aufeinandertreffen, ist es wieder so weit: Die Produktion für den Weihnachtsbasar läuft auf Hochtouren!

59 Schülerinnen und 8 Betreuerinnen schnippelten, kneteten, malten, klebten, formten, verpackten am (eigentlich schulfreien) Buß- und Bettag um die Wette – und zwar so erfolgreich, dass etliche Schülerinnen sich spontan für den Kauf ihrer Werke entschieden.

Nach dem rasanten Absatz unserer Pralinen, Lichterengel und Tannenbäume werden wir nachproduzieren, um auch Ihnen beim Basar unsere wunderbaren Produkte bieten zu können. Wir freuen uns auf Sie bei unserem Verkaufsstand!

Ingrid Kleinlein

Nach zwei Jahren Coronaabstinenz duften die Mädels der Mini-AG wieder während der Hauptmesse im Münchner Dom ministrieren. Es war uns Freude und Ehre zugleich. Anbei ein paar Impressionen.

Bedanken möchten wir uns bei Herrn Domkapitular Msgr. Klaus Peter Franzl als Zelebranten und ganz besonders bei Herrn Domzeremoniar Bernhard Stürber, der dieses Ereignis einmal mehr möglich gemacht hat.

Die Heilige Messe zum Nachsehen unter: Link zur Messe

StR i.K. D. Koch

Der Trachtentag ist sicherlich nicht nur für die Schule ein „Jour fixe“, sondern auch für den Ganztag ein Tag der besonderen Art.

Selten ist unser Traumschloss bunter als an diesem Tag. Sehr hübsche junge Damen schmücken unser Tagesheim und selbst der etwas höhere Jahrgang kann sich sehen lassen.

Wir lieben diesen Tag!

Ute Kirst

Bestsellerautor Dr. Stefan Ulrich zu Gast am MWG

Am 18.10.2022 durften sich die Schülerinnen des W-Seminars „Das Italienbild der Deutschen“ und der beiden Italienisch-Oberstufenkurse über ihren orizzonte italiano mit einem echten Italienspezialisten und -liebhaber austauschen. Der langjährige Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung und bekannte Autor Dr. Stefan Ulrich besuchte das Erzbischöfliche Maria-Ward-Gymnasium Nymphenburg und las aus seinen drei Italienbüchern „Quattro Stagioni. Ein Jahr in Rom“, „Arrivederci Roma. Ein Jahr in Italien“ sowie „Und wieder Azzurro. Die geheimnisvolle Leichtigkeit Italiens“. Jeweils dazwischen nahm er sich ausreichend Zeit, um mit den Schülerinnen ins Gespräch zu kommen. Vom Leben mit kleinen Kindern in Rom bis hin zu einem Interview mit einem Mafiapaten in Kalabrien – Dr. Ulrich hatte vieles zu berichten, und noch mehr zu erzählen. Dabei gelang es ihm mit seiner unaufgeregten, humorvollen und gleichzeitig reflektierten Art, zu Fragen, Kommentaren etc. zu animieren und so einen gewinnbringenden Austausch zu ermöglichen, der auch nach dem offiziellen fischio finale bei grissini und dolci fortgeführt werden konnte. Dieser Nachmittag wird uns allen noch lange als besonderes Highlight in Erinnerung bleiben. Grazie mille, Dottore!

StR i.K. Dominik Koch (23.10.2022)

Wo finden die Bienen ein Eldorado an Blütenstaub? Jawohl, im Garten des Tagesheims!

Schnell hat es sich herumgesprochen, dass die fleißigen Bienen der Gruppe I eine Riesenparzelle in Eigenarbeit umgegraben und den frischen Boden mit gefühlt einer Vierteltonne Blumensamen angereichert haben. Der Schweiß auf den Gesichtern sollte sich lohnen – Wochen später entstanden fraugroße Sonnenblumen und andere imposante Pflanzen, die wir immer noch nicht zuordnen können. Auch die Schmetterlinge fanden ihre Freude – selbst für sie war der Unterschied zwischen buntgehäkelten Umrandungen, frech gestalteten Stöcken und bunter Blumenwiese kaum auszumachen.

Sogar unsere fleißigen Hausmeister sollten auf ihre Kosten in unserer Oase kommen – der Weg, ihren gemähten Rasen zu entsorgen, reduzierte sich, da wir nun dank unserer Frau Klein zwei Komposthaufen füllen können.

Nicht nur die Pflanzenwelt ist bunt, auch das Lächeln der Menschen in unserem Hof ist bunter geworden. Wer beim Rundumblick immer noch nicht lächelt, sollte einfach den Kopf heben und auf die liebevoll gestaltete Gummistiefelrecyclingdeko oder das ein oder andere Windspiel achten. Spätestens dann geht jedem Besucher/jeder Besucherin das Herz auf.

Ute Kirst

Weitere Bilder

  • Kollegium des Gymansiums
  • Kollegien des Gymnasiums und der Realschule
  • Lehrer und Schülerinnen beider Schulen
  • Lehrer und Schülerinnen beider Schulen

Nach zwei Jahren Corona Pause war es endlich wieder soweit – die Q11 ging auf Reise nach Possenhofen ins Check-in-Seminar.

Nachdem wir uns alle um 8:15 Uhr pünktlich am Laimer Bahnhof getroffen hatten, stiegen wir in die S-Bahn, welche uns nach einer halbstündigen Fahrt zu unserer Jugendherberge am Starnberger See bringen sollte. Mit Sack und Pack stiegen wir aus und erreichten nach 20 Minuten Fußmarsch unseren Aufenthaltsort für die nächsten drei Tage in direkter Seenähe. Nach einer kurzen Begrüßung durch die begleitenden Lehrkräfte Frau Backhaus, Frau Manhart, Herr Baumann, Frau Franz und Frau Lutz ging es weiter mit Kennenlernspielen in kleinen Gruppen. Gestärkt durch das anschließende Mittagessen begaben wir uns zum Hauptprogramm dieses Tages: der Erlebnispädagogik. In zufällig eingeteilten Gruppen durchliefen wir einen spaßigen Lernparkour aus verschiedensten Stationen zum Teambuilding. Beispielsweise versuchten wir, 12 Personen auf einer immer kleiner werdenden Plane unterzubringen oder über eine von den Mitschülerinnen senkrecht gehaltene Leiter zu klettern – von Action bis hin zu Vertrauen auf höchstem Niveau war alles dabei! Zwischendurch konnten wir uns an einem reichlichen Kuchenbuffet erfreuen, welches durch das Engagement einiger Mitschülerinnen bereitgestellt wurde. Nach dem Abendessen und einer kurzen Freizeitpause starteten wir noch eine kleine Arbeitseinheit zum Thema ,,Kommunikation gestern und heute”, bei der uns die Lehrkräfte durch lustige Geschichten aus ihrer Jugend Einblicke in frühere Kommunikationswege ermöglichten. Schließlich ließen wir den Tag noch am See oder bei einem Tischtennismatch mit Freundinnen ausklingen.

Am nächsten Morgen starteten wir mit einem Impulsreferat zum Thema ,,Kommunikation” mit Frau Backhaus in den Tag. Das Ziel dabei war, sich selbst seiner charakteristischen Eigenschaften bewusst zu werden, um bei der Kommunikation in der Schule, aber auch im „normalen“ Leben gezielt Konflikte zu vermeiden und Schwierigkeiten aus dem Weg gehen zu können. Bis zum Mittagessen hatten wir nochmals die Möglichkeit, mit Freunden am See Sonne zu tanken. Danach simulierten wir unter der Leitung von Frau Manhart unter anderem verschiedene Konfliktlösungen durch Rollenspiele in kleinen Gruppen. Als letzter Programmpunkt des Tages folgte ein Vortrag zum Thema ,,Zuhören” von Herrn Baumann, der darin bestand, in Form von kleinen lustigen Übungen seine Fähigkeit des Zuhörens zu trainieren.

Der restliche Abend diente zum Entspannen, bevor wir uns am nächsten Morgen nach einer weiteren Lerneinheit zum Thema ,,Zeitmanagement” von Frau Lutz und dem Erstellen von Collagen für unsere Kursräume zügig zur Bahnstation begaben.

Das Check-in-Seminar hat uns Allen den Einstieg in die Q11 sehr erleichtert, da wir uns gegenseitig besser kennenlernen konnten und einiges an Input bekamen, um die nächsten zwei Schuljahre leichter zu bewältigen. Vielen Dank dafür!

Melina Pötz, Viktoria Stern, Q11

Nicht nur die 9. & 10. Klassen lauschten dem Vortrag des Politikanalytikers und Autors Dr. Asserate sowie der Lesung aus seinem Buch „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?“ mit großer Begeisterung, sogar ein paar Q12-Kurse konnten ihre Kursleiter:innen überreden und die Veranstaltung besuchen. Somit war die Aula so voll wie schon lange nicht mehr! 

Moderiert wurde die Veranstaltung von den tollen AG-Leiterinnen Blen Bulessa, Anika Hirschmüller und Emma Marhewka, die immer wieder wichtige Diskussionsfragen einstreuten, das Publikum während der Diskussionsrunden motivierten und sich als „Talkmasterinnen“ auf der roten Couch auf der Bühne sichtlich wohlfühlten. Besonders hervorheben muss man auch die sehr rege Teilnahme der Schülerinnen sowie deren interessante und differenzierte Redebeiträge, die Dr. Asserate ein ums andere Mal erstaunen ließen. 

Am Ende stand die Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde durch Dr. Asserate, Frau Sarah Bergh-Bieling (Regionalkoordination Schule ohne Rassismus Oberbayern), Frau Eckardt, Herrn Lichtenegger und den genannten AG-Leiterinnen.

Wir sind wirklich stolz auf diese Patenschaft und können abschließend nur sagen: „Herzlich Willkommen in der MWG-Schulfamilie, Dr. Asserate!“ 

#willkommenindermwgfamilie!

Sportjournalistin, Mutter, Powerfrau – nicht immer ist alles so einfach, wie es scheint. Anett Sattler gibt uns einen ehrlichen Einblick in ihr Leben als Sport-Moderatorin und teilt mit uns ihre Life-lessons: wie sie mit Bewertungen auf Social Media umgeht, ihren Traumjob gefunden hat und warum man nie den Glauben an sich selbst verlieren sollte.

Link zum Podcast auf Spotify

Die Bundesjugendspiele sind für mich als Fachschaftsleitung Sport jedes Jahr wieder eine große Herausforderung, da ca. 450 Schülerinnen unserer Schule beteiligt sind, es sich also um eines der großen Sportereignisse im Schuljahr handelt, das wir endlich nach 2019 Corona bedingt wieder durchführen durften.

Bei den Bundesjugendspielen messen sich die Schülerinnen in drei Disziplinen Lauf (50m oder 75m je nach Alter), Wurf (80g oder 200g Ball) und Weitsprung.

So ein großes Sportfest funktioniert nur reibungslos, wenn man viele engagierte Helferinnen zur Verfügung hat. Die Schülerinnen der Q11 haben an den Stationen geschwitzt und geschaufelt, gemessen und gestoppt, waren als betreuende Begleitungen für die Klassen mit Rat und Tat vor Ort.

„Champions werden nicht in Trainingshallen gemacht. Champions werden durch etwas gemacht, das sie in sich tragen: ein Verlangen, einen Traum, eine Vision. Sie brauchen außergewöhnliche Ausdauer, sie müssen ein wenig schneller sein, sie brauchen die Fähigkeiten und den Willen. Aber der Siegeswille muss stärker sein als die Fähigkeiten.“ (Muhammad Ali)

Die Gewinnerinnen sind die Jahrgangsbesten in der jeweiligen Disziplin. Diese Mädchen haben erreicht, wonach ca. 350 Schülerinnen strebten:

19 Bronze, 19 Silber und 13 Goldmedaillen

Es waren großartige Momente für euch, die Sportlerinnen, und auch für uns, die Zuschauer. Wer die Leistungen im Dantestadion verfolgt hat, war von ihnen beeindruckt.

Jutta Backhaus, Fachleitung Sport

„Wem es gelingt, Menschen durch Körperübungen leuchtende Augen zu schenken, der tut Großes auf dem Gebiet der Erziehung.“ Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)

Durch Körperübung leuchtende Augen? Naja, eher einen roten Kopf? Aber vielleicht kennt ihr das auch: Jeder, der den inneren Schweinhund überwunden und Ritter Sport gegen den aktiven Sport eingetauscht hat, empfindet nachher ein Glücksgefühl und ist stolz auf sich selbst.

Vom Wetter hatten wir wieder Glück: Dienstag, 19. Juli 2022, 7.59 Uhr in der Früh, ein für die Leichtathletik optimaler, wunderschöner Morgen, keine Wolke am Himmel, es herrschten warme Temperaturen.

Erfolgserlebnisse heben die persönliche Stimmung und wenn dies noch in einer Mannschaft, also der ganzen Klasse geschieht, auch das Zusammengehörigkeitsgefühl. Im Stadion haben die Schülerinnen einer Klasse sich gegenseitig angefeuert, gecoacht und bejubelt, besonders der 800m-Lauf ist immer eine spannende Angelegenheit. Jede hat ihr Bestes gegeben.

Unser Wettkampf ist ein Klassen-Siebenkampf, bestehend aus den Disziplinen 75m-Sprint, Weitsprung, Schlagballweitwurf, Kugelstoß mit der 3kg-Kugel, 800m-Lauf, lustigstes Foto und -weil es ein Klassenwettkampf ist – Anwesenheit der Schülerinnen der Klasse.

Medaillen sind eigentlich gar nicht aus Gold, Silber und Bronze gemacht. Sie sind aus Schweiß, Entschlossenheit und einer seltenen Legierung namens Mumm gemacht. Außer Schweiß, Entschlossenheit und Mumm brauchst du natürlich auch Talent. Als herausragende Leistung möchte ich den Wurf von Emilie Weißner mit 44 m und damit der Goldmedaille hervorheben. Emilie hält nun den neuen Schulrekord im Schlagballweitwurf.

Außer Medaillen gewinnt die beste Klasse einen unterrichtsfreien Tag. Dieser Gewinn geht heuer an die Klasse 9c, herzlichen Glückwunsch.

Jutta Backhaus, Fachleitung Sport

Liebe Frau Dr. Eckardt,
zum neuen Schuljahr möchte ich Sie herzlich begrüßen und den Segen Gottes für Sie und die ganze Schulgemeinschaft erbitten.

Viel ist in der letzten Zeit geschehen in Simbabwe und in Mosambik – davon möchte ich heute berichten:

Zum 3. Bauabschnitt der Mary Ward High School in Simbabwe: 470.000 € stehen derzeit dafür zur Verfügung gemäß dem Kostenvoranschlag. Bedingt durch die weltwirtschaftliche Situation und die in Simbabwe enormen Preissteigerungen musste der Bauunternehmer alles neu berechnen – 760.000 Euro wird der 3. Bauabschnitt kosten. Das war in dieser Höhe nicht vorauszusehen. Um nicht noch mehr Kosten zu verursachen, muss der Bau so bald als möglich begonnen werden. Zum Ausgleich für das enorme Defizit wird nach Wegen gesucht, nicht sofort benötigte Einrichtungen zurückzustellen und weitere Abstriche zu erwägen.

Unsere Schwestern wurden 2019 von den Jesuiten angefragt, ob sie in Mosambik, Nachbarland zu Simbabwe, mithelfen können im Internat und in der Klinik. 2 Schwestern erklärten sich bereit, in Zusammenarbeit mit den Jesuiten an der ESIL (Jesuiten-Sekundarschule) in der Pfarrei Nsaladzi im Bezirk Tsangano mitzuarbeiten. Die Schule beherbergt 300 Mädchen und Jungen im Internat, eine Klinik ist angeschlossen. Leider mussten wir wegen Covid 19 unsere Pläne ändern, direkt die Schwestern nach Mosambik zu senden. Inzwischen konnten Sr. Magna Maminimini CJ und Sr. Maria Kalonga CJ ihren Dienst als Krankenschwestern beginnen. Auf Anfrage habe ich zusätzlich zu Simbabwe meine Hilfe für Mosambik zusagen dürfen und bin bereit, mich nach Kräften zu engagieren. – Um die von weit her kommenden Kranken zu transportieren, wird in der neuen Station der Schwestern dringend ein Auto benötigt … – das wird aber noch warten müssen, bis die Baukosten finanziell geklärt sind.

Unser neuer Verwendungszweck heißt: Simbabwe / Mosambik – wir sind dankbar für jede Hilfe!

Dass die Patenschaft für die Schulen der Maria Ward-Schwestern in Simbabwe weiterhin für uns von beson-derer Bedeutung ist, unsere Fürsorge für das Kinderheim in Amaveni bestehen bleibt und bis zum Ansparen des Betrages für den  3. Bauabschnitt noch viele Schritte bis zum Ziel vor uns liegen, ist eine Tatsache, die mich sehr besorgt und beschäftigt. Dennoch bin ich guten Mutes, dass wir durch die Hilfe all unserer Spender, Institutionen und kirchlicher Hilfswerke  beitragen können, den Bau fertigzustellen. Geht es doch darum, sehr vielen Jugendlichen durch gerade diese Schule in einer Gegend, in der Schulbildung nicht allen zugänglich ist, einen guten Schulabschluss zu ermöglichen – um dann eine Stelle zu erhalten, die den Lebensunterhalt sichert – und die sogenannte Hilfe zur Selbsthilfe Wirklichkeit werden lässt.

Wir sind sehr dankbar für alle Hilfen, die uns geschenkt werden: durch gute Ideen, praktische Ratschläge und, wenn möglich, eine Überweisung auf unser u. a. Konto anlässlich einer Schulaktion.

Mit besten Grüßen und Wünschen für ein gutes, erfolgreiches Schuljahr 2022/2023

Sr. Gonzaga Wennmacher, CJ

Hilfe für die Schwestern der Congregatio Jesu in der Ukraine

Dankesbrief der Mitteleuropäischen Provinz der Congregatio Jesu

Sehr erfreut und überrascht war ich, den Erlös des Konzertes vom 11.07.2022 vorzufinden mit 1.352,18 Euro auf unserem Simbabwe-Konto, den wir sehr gerne jeweils zur Hälfte verwenden für das Kinderheim Amaveni und für die Mary Ward Primary School.
Dafür ganz herzlichen Dank!

ALLEN MUSIZIERENDEN DANKE ICH SEHR FÜR STETES ENGAGEMENT UND DIE VIELE ZEIT, DIE IHR EINSETZT FÜR DAS HERRLICHE SINGEN UND SPIELEN MIT DEN INSTRUMENTEN – WAS WÄRE EIN KONZERT OHNE EUCH … (überhaupt nicht auszudenken!!!)

Sr. Gonzaga Wennmacher CJ

Dankesbrief zum Konzerterlös vom 18.07.2022

Kurzpowerpoint Anfang in Afrika – MARIA WARD-Schwestern in Simbabwe

  • Schüler der Mary Ward Primary School beim Musizieren
  • Sr. Aleta CJ mit Kindern des Kinderheims
  • Sr. Tendai Chirume CJ

Endlich wieder ein Sommerfest

Impressionen vom Abschlussgottesdienst

Unter dem Motto „#Run4climate“ fand in diesem Schuljahr im Juli der Spendenlauf des EMWGYM statt. Hoch motiviert erliefen die Schülerinnen von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe auf der Tartanbahn des Dantestadion pro Runde Spendengelder, um die CO2-Emissionen des vergangenen Schuljahres zu kompensieren. Die zusammengetragene Summe wird in ein Klimaprojekt investiert, um die indigenen Völker Kolumbiens beim Schutz ihrer Wälder zu unterstützen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den sportlich engagierten Mädchen, den begleitenden Lehrkräften und den Schülerinnen der Q11, die fleißig alle Runden notiert haben. Zum bisherigen Stand wurde bereits ein Betrag von 14.934,65 € erzielt!

Vielen Dank!

Dünen, Nordseekrabben, Sonnenuntergänge, Baden und Schweinswale – das sind unsere persönlichen „Big five“, die wir während unserer Studienfahrt auf die Trauminsel Sylt erlebten.

Gestartet sind wir Sonntagfrüh um 6 Uhr mit der Deutschen Bahn gen Norden. Nach einer 11stündigen Fahrt, die sich im Tiefschlaf allerdings gut aushalten ließ, kamen wir mit etwas Verspätung schließlich am frühen Abend an. Da die Jugendherberge Dikjen Deel nur wenige Meter vom Strand entfernt lag, konnten wir direkt ins kalte Naß der Nordsee hüpfen und dann einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen, der noch von Schweinswalen sowie einem Regenbogen gekrönt wurde.

Innerhalb der nächsten Tage erkundeten wir den Norden, den Süden und den Osten der Insel näher. Direkt am ersten Tag radelten wir die 22 km nach List, um uns das süße Hafenstädtchen und das Erlebniszentrum Naturgewalten anzuschauen. Leider begleitete uns auf dem Rückweg echtes Schietwetter, aber mit guter Laune und viel Musik war das kein Problem.

Bei strahlendem Sonnenschein und mit vollgepackten Lunchpaketen ging‘s am darauffolgenden Morgen an die Südspitze, der Hörnum Odde. Auf unserem Weg dorthin, meisterten wir souverän alle Hindernisse, wie platte Fahrradreifen und unfreundliche Syltbesucher. Während der Führung mit dem BuFDi Paul lernten wir viele interessante Aspekte, zum Beispiel die RALF–Regel: „Rechts Amrum, links Föhr.“ In Bezug auf unseren Lehrer Herrn Ralf Rolle, der uns begleitet hat, fanden wir dies besonders lustigJ. Auf dem Rückweg legten wir einen Stopp in der berühmten Sansibar ein, um den 18. Geburtstag einer Teilnehmerin gebührend zu feiern. Völlig verschwitzt und in Radlkleidung waren wir quasi die Stars der chicen Strandbar. Am Abend ließen wir den Geburtstag fröhlich am Strand ausklingen. Als eine Schweinswalfamilie in Küstennähe auftauchte, lief ihnen Herr Rolle im „Schweinswalgalopp“ als neuer Hobby-Profi-Fotograph hinterher. Ein tolles Naturschauspiel…

Nach einem entspannten, freien Vormittag, an dem wir in Ruhe ein leckeres Fischbrötchen bei Fisch Gosch in Westerland genossen, besichtigten wir nachmittags das Morsum Kliff als natürliches Schaufenster in die Erdgeschichte der Insel. Wow! Bei einem spannenden Spikeball–Duell zwischen Frau Busl/Herrn Rolle und Schülerinnen ging der Tag wieder einmal mit einem wunderschönen Sonnenuntergang am Strand zu Ende.

Am nächsten Morgen starteten wir schon sehr früh und noch leicht verschlafen zu einer Wattwanderung. Mit Wattführer Jan erkundeten wir das lebhafte Wattenmeer bei Springflut, wobei wir leider den Forken-Tod zweier Wattwürmern verkraften mussten (RIP). Auf dem Weg zurück ging es durch matschiges Schlickwatt, iiihhh! Das sorgte bei einigen verwöhnten Münchner Mädels für den ein oder anderen Nervenzusammenbruch. Am Abend sprangen wir noch ein letztes Mal in die kalte Nordsee. Dann hieß es auch schon wieder Koffer packen!

Am Freitag ging es mit dem Zug schließlich zurück nach München. Begleitet von dem Song „Westerland“ der Ärzte und ihrem Motto „Ich will zurück nach Westerland“ blicken wir müde, aber glücklich auf eine relaxte Woche mit beeindruckenden Sonnenuntergängen und einigen leckeren Fischbrötchen im Bauch zurück. Die Studienfahrt wird als unvergessliches Erlebnis in unserer Erinnerung bleiben!

Leni Weichardt und Lilli Ackermann

Das Sommerkonzert hat den Betrag von 1708,90€ an Spenden für das Kinderheim Amaveni eingebracht.

Herzlichen Dank!

Kann man sich mit Geld Gerechtigkeit kaufen? Und wie hoch ist der Preis dafür? Diesen Fragen widmeten sich die Klassen 8a und 8b Ende des Schuljahres 2021/22 im Deutschunterricht im Rahmen der Lektüre der tragischen Komödie „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt. In diesem Stück geht es um die Milliardärin Claire Zachanassian, die nach langer Zeit in ihr nun verarmtes Heimatstädtchen Güllen zurückkehrt, um Gerechtigkeit zu fordern. Diese Gerechtigkeit, die sich als die Aufforderung zum Mord an ihrer Jugendliebe Alfred Ill herausstellt, ist Claire Zachanassian eine Milliarde wert.

Friedrich Dürrenmatt zeigt auf groteske Weise, dass Geld die Welt regiert und Unmoral in Sittlichkeit umgedeutet wird. Wie spannend und vielleicht aktuell die Thematik dieses Stückes ist, zeigt sich schon daran, dass die Lektüre seit langer Zeit durchgehend in der Mittelstufe behandelt wird. Das Stück „Der Besuch der alten Dame“ wird geprägt von dem Begriff der Gerechtigkeit. Somit wurden in den Klassen auch die Vorstellungen von Gerechtigkeit einander gegenübergestellt und aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.
Es wurde deutlich, dass der Begriff der Gerechtigkeit nicht mit Hilfe einer einfachen Definition erfasst werden kann, sondern auf individuellen Ansichten beruht, aber gleichzeitig auch durch die Gesellschaft geprägt ist.

Um die Tragik sowie die komischen Elemente dieser Lektüre besser nachvollziehen zu können, sollten die Klassen in Gruppen einzelne Szenen nachspielen. Dabei waren auch Variationen oder Modernisierungen erlaubt und erwünscht. Alle Schülerinnen waren hier mit viel Kreativität und Engagement dabei, weshalb ich mich an dieser Stelle nochmals bei allen für ihr Mitwirken bedanken möchte.

(Johanna Manhart; Deutschlehrerin der Klassen 8a und 8b im Schuljahr 2021/22)

Unter dem Motto „Back to the 80s“ stand die diesjährige Unterstufenparty die am 8. Juli in der Aula stattfand. 250 Schülerinnen der Unterstufe waren dabei und sangen und tanzten was das Zeug hielt. Bei der Modenshow – das Highlight der Party – bewunderten alle die tollen Kostüme und die Unterstufensprecherinnen kürten die drei besten Kandidatinnen.

In unseren Augen eine gelungene Party und wir hoffen, dass alle Spaß hatten.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Lehrkräften, die sich Zeit für die Aufsicht genommen haben sowie der Q11 für das tolle Catering.

SMV & OTES

Am Montag, den 11. Juli fand nach zwei Jahren coronabedingter Pause wieder das Musikklassenkonzert der 5. + 6. Jahrgangsstufe statt. Die Vorfreude bei Eltern und Schülerinnen war groß. Herr Pfeffer hat für uns die musikalischen Leckerbissen festgehalten. Den Link zu den Videos und Fotos dieses Abends werden von den Fachlehrern der jeweiligen Klassen per schoul.cloud an die Musikgruppen versendet.

Mit dem Link zum Musikklassenkonzert der 7. Klassen vom 4. Juli wird in gleicher Weise verfahren.

Das Konzert vom 11. Juli hat für Simbabwe eine Spendeneinnahme von 1352,18 Euro erzielt. Vielen Dank!

Am vergangenen Dienstagnachmittag haben Schülerinnen des Profilfachs „Theater & Film“ sowie der AG „Schule ohne Rassismus“ die Botschaft des grenzgänger Theaterfestivals besetzt.

Dabei haben die Mädchen offene Diskussionen über aktuelle soziale, gesellschaftliche und politische Themen geführt, gängige Rollenbilder hinterfragt und im Beisein der Festivalleitung über die Bedeutung eines inklusiven Festivals gesprochen.

Die Aktion bildet den Startschuss für eine längerfristige Kooperation zwischen dem Pädagogischen Institut, kulturellen Einrichtungen und unserer Schule – weitere Projekte stehen bereits in den Startlöchern…

Endlich war es wieder soweit! Nach zwei Jahren Corona-Pause kamen am 7. Juli 2022 über 150 Französischschülerinnen und Lehrkräfte – alle weiß gekleidet und bepackt mit feinstem Essen – im Schulhaus zusammen, um nach französischem Vorbild in weiß – en blanc – zu dinieren.

Aufgrund des unbeständigen Wetters konnte das Dîner nicht wie ursprünglich geplant im Freien stattfinden. Stattdessen wurde daher im Gang des ersten Stockwerks eine lange, imposante weiße Tafel aufgebaut, welche den gesamten Gang ausfüllte. Schülerinnen aus allen Jahrgangsstufen kamen zusammen, dekorierten ihre Tische mit weißen Tischdecken, Blumen und Kerzen und genossen ihre mitgebrachten Speisen: Käse, Wurst, Baguette, verschiedene Salate, Obst, Crêpes, Quiche, Muffins, Kuchen – es blieben keine Wünsche offen.

Nebenbei gab es französische Musik zu hören und es war schön zu sehen, wie viele mit neuen Sitznachbarinnen ins Gespräch kamen.

Wie auch in Frankreich üblich, gab es auch noch ein gemeinsames Gruppenfoto, auf dem alle mit ihren weißen Servietten zum Abschluss winkten!

A bientôt! J

Nach dem Konzert wurde für die „Hilfe für die Ukraine“ der Maria-Ward-Schwestern, Schwestern der Congregatio Jesu helfen Geflüchteten und sind auch in der Ukraine selbst für Menschen in Not da, gesammelt. Die Eltern spendeten 923,80 €

Herzlichen Dank!

Eine sehr erfreuliche Rückmeldung von Eltern zum Konzert:

Wir möchten uns bei Ihnen und allen beteiligten Lehrkräften von Herzen für das gestrige Konzert der 7. Klassen bedanken. Wir als Eltern waren mehr als beeindruckt von den Auftritten der Kinder und haben die Leidenschaft förmlich gespürt mit denen Sie und Ihre KollegInnen die Musikalität als Gemeinschaft leben. Es war erstaunlich zu sehen, welch tolle Leistung trotz der coronabedingten Ausfälle, dargeboten wurde.

Liebe Schulfamilie,

nach langen drei Jahren pandemiebedingter Pause konnte am Montag, den 04.07.2022 endlich wieder ein Musikklassenkonzert stattfinden. Für die Jahrgangsstufe 7 war es gleichzeitig der finale Abschluss der Musikklassen. Chor, Bläser und Streicher zeigten sich hoch motiviert in ihren Darbietungen. Die Eltern und Besucher freuten sich sehr über das gelungene Konzert und belohnten die Musikerinnen mit viel Applaus.

Matthias von Eichhorn 

Auch in diesem Schuljahr haben viele unserer Schülerinnen, Lehrkräfte und Eltern beim Schulradeln der Stadt München fleißig in die Pedale getreten. Und das hat sich ausgezahlt. Wir haben wieder den ersten Platz in der Kategorie Gymnasien belegt! Die Übergabe der Urkunde und der 1.000 € Preisgeld fand im Rathaus statt.

Mit knapp 80.000 Kilometern auf dem Rad haben wir dabei insgesamt ganze 12.000 Kilogramm CO2 vermieden.

Vielen Dank an alle, die mitgeradelt sind!

  • © LHM, Sina Scherer

Zeichnung/Malerei und Fotografie

Während der Unterrichtsstunden zu Klöstern bauten die Schülerinnen im Rahmen des Religionsunterrichts das mittelalterliche Kloster St. Gallen nach.

Durch eine kleine Präsentationen zu den jeweiligen Gebäuden wurden die besonderen Funktionen für das klösterliche Leben näher erläutert.

StR i.K. Dominik Koch 

A peace of war

Link zum Artikel im Münchner Wochenanzeiger

Als wir, die „Großen“ aus der Mathe-AG, am Mittwoch, den 11.05.2022 in der siebten Stunde für die Mathe-Preisverleihung in die Aula kamen, waren die Reihen bereits gut besetzt. Neben den Schülerinnen der Mathematik-AG warteten auch die Klassen 5m, 5s und 6m gespannt darauf, dass endlich alle Mädels da waren und die Veranstaltung beginnen konnte. Außerdem waren Frau Hollmann, Frau Wieberneit und Frau Dr. Eckardt anwesend, die die Preise und Urkunden übergaben.

Als erstes wurden diejenigen aus der Mathe-AG geehrt, die am „Bolyai-Wettbewerb“ teilgenommen hatten. Bei diesem Wettbewerb versuchten wir in Kleingruppen innerhalb von 60 Minuten möglichst viele der Aufgaben zu bearbeiten und dann natürlich auch die richtige Antwort abzugeben. An diesem Wettbewerb, der für uns Neuland war, nahmen Schülerinnen der 9.-11. Klasse aus der Mathe AG sehr erfolgreich teil. Zwei Teams der Q11 erreichten sogar die Top 10 (4. und 9. Platz) des Bewertungskreises Bayern und Thüringen.

Weiter ging es dann mit der ,,Langen Nacht der Mathematik“, die im November stattgefunden hatte. Wir haben diesen Gruppenwettbewerb mit einer Schulhausübernachtung kombiniert, um in Ruhe, bis um zwei Uhr nachts, an den Aufgaben knobeln zu können. Hierbei wollten wir unsere Begeisterung für die „langen Nacht der Mathematik“ mit den anwesenden Mathebegeisterten teilen. Es würde uns sehr freuen, wenn an diesem Wettbewerb im nächsten Jahr ganz viele Schülerinnen teilnähmen. Die Kombination aus Rechnen und Schulhausübernachtung macht es wirklich zu einem ganz besonderen Ereignis, bei dem man sich gegenseitig helfen und sich dann auch gemeinsam über den Erfolg einer richtig gelösten Aufgabe oder geschafften Runde freuen kann.

Im Anschluss begann dann die große Ehrung zu den Mathe-Adventskalendern „Mathe im Advent“ und ,,Math+“. Von den jüngsten Mitgliedern unserer Schulgemeinschaft haben die Klassen 5m und 5s sowie 6m jeweils als ganze Klasse sehr erfolgreich bei „Mathe im Advent“ teilgenommen. Es wurden über 80% richtige Antworten abgegeben, was wirklich eine Leistung ist! Außerdem durften Frau Wieberneit und Frau Hollmann eine unglaubliche Menge an Urkunden an einzelne Schülerinnen vergeben. Zusätzlich gab es für die ganze Klasse Teilnahmeurkunden und -geschenke. Da „Mathe im Advent“ leider nur für Schüler*innen bis zur 10. Klasse ausgelegt ist, nahmen wir älteren Schülerinnen der Mathe-AG (11. Jahrgangsstufe), wie schon 2020, auch letztes Jahr wieder an „, Math+“, einem weiterführenden Mathe-Adventskalender für Mathebegeisterte ab der 10. Klasse, teil. Durch die komplexeren Aufgaben und die kürzere Zeit, die zum Lösen vorgegeben ist (die täglichen Rätsel werden erst nachmittags veröffentlicht), entsteht noch mal eine ganz andere Art von Herausforderung als bei anderen Wettbewerben. Bei beiden Adventskalendern wurde intensiv für das eigene Team geknobelt und wir hatten alle unglaublich viel Spaß dabei.

Es gab im Gesamten also erfreulich viel verschiedenes und vielseitiges Interesse an der Mathematik zu ehren! Hoffentlich wird diese Neugier für Rätsel im Einzel- und/oder Gruppenwettbewerb in Zukunft weiterhin so stark bleiben!

die TU München hat ihre neuen „MINT-Impulse an der Schule“ als Testlauf an unserer Schule eingesetzt. 38 interessierte Schülerinnen der 10. und 11. Jahrgangsstufe experimentierten voller Eifer mit Hilfe mobiler Labore, die die TUM neu konzipiert hat, einen Tag lang unter Anleitung von Expertinnen zu folgenden Themen: Geodäsie (Vermessungstechnik), Verschlüsselungstechnik, Hyperloop (Hochgeschwindigkeitstechnik) und Trenntechnik.

Ralf Rolle

Erklärvideo zur Biographie des Hl. Bonifatius von Luisa Priglinger (Klasse 7c, Kath. Religionslehre)

Link zum Video

der Präsident des Lions-Clubs München, Herr Blume, hat heute im Beisein unserer Schulleiterin Frau Eckardt ein Starter-Kit an unsere neue Klasse der ukrainischen Schülerinnen übergeben. Darin enthalten sind: Ein Kursbuch und ein Arbeitsheft Deutsch als Fremdsprache sowie diverse Schreibutensilien. Das Ganze wurde in einen Beutel mit unserem Schullogo übergeben.

Herzlichen Dank dem Lions Club!

Ralf Rolle

Das Motto des Internationalen Frauentags 2022 lautet dieses Jahr: #BreakTheBias

Die Initiator:innen rufen damit auf, eine Welt frei von Stereotypen, Vorurteilen und Diskriminierung zu erschaffen, die vielfältig, gleichberechtigt und integrativ ist und in der Unterschiede gewürdigt und gefeiert werden.

Denn vor uns liegt noch ein langer Weg: Noch immer ist die Gender Pay Gap erschreckend hoch, die Corona-Krise brachte 50er-Jahre-Frauenbilder zum Vorschein und in Afghanistan schränken die Taliban seit ihrer Machtübernahme die Rechte von Frauen massiv ein.

Auch der AG Starke Mädels lag dies sehr am Herzen, weshalb im Rahmen des Internationalen Frauentags vom 8. März 2022 eine Fotoaktion stattfand, bei welcher sich die Schülerinnen noch stärker zeigen konnten als sie es eh schon sind!

Der Erlös der Fotos kam einem guten Zweck zugute. Angesichts des Kriegs in der Ukraine wurde das Geld an das Kinderhilfswerk UNICEF gespendet, welches Kindern in der Ukraine hilft, denn diese trifft die bewaffnete Krise und der Krieg besonders hart.

Bei der Spendenaktion wurde die stolze Summe von 502,16€ erzielt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen bedanken, die uns hierbei unterstützt haben!

Eure AG Starke Mädels mit Frau Franz und Frau Manhart

Dankesurkunde von UNICEF

Die „Klasse unserer ukrainischen Schülerinnen“ besuchte am 03.05.2022 eine Ballettaufführung der Bayerischen Staatsoper.

Organisiert wurde dieser Abend von der Musiklehrerin Frau Fingerle-Pfeffer, die von der Klassenleiterin Frau Menshova und dem Kunstlehrer Toni Pfeffer begleitet wurde.

Gegeben wurden drei Ballettwerke, die man unter dem Titel „Passagen“ zusammenfasste und die ihre Premiere zum Auftakt der Münchner Ballett-Festspielwoche am 26.03.2022 hatten.

Die Choreographie stammte von David Dawson, Marco Goecke (beide Uraufführungen) und Alexei Ratmansky (Neuinszenierung), und die Musik von Marjan Mozetich, Unsuk Chin und Modest Mussorgski.

Im Pausengespräch zeigten sich die Schülerinnen begeistert von der Körperharmonie und der Artistik der Tänzerinnen und Tänzer.

Die Komposition von Modest Mussorgski, „Bilder einer Ausstellung“, zeigte als letztes Tableau das „Tor von Kiew“ mit der ukrainischen Fahne in Blau und Gelb, und war natürlich für unsere Schülerinnen besonders berührend.

Ein besonderer Dank gilt der Bayerischen Staatsoper, die diesen Besuch für unsere Schülerinnen kostenfrei ermöglichte.

Text/Fotos Ursula Fingerle-Pfeffer

Die vierte Folge ist fertig!

In dieser Folge mit dem Titel „Gleichberechtigung in der Wissenschaft?“ führen wir ein Gespräch mit Dr. Gaitee Hussain, Leiterin der Wissenschaftsabteilung bei der European Space Agency, über ihre Erfahrungen als Frau in der Wissenschaft.

Außerdem reden wir über ihre persönlichen Erfahrungen als Britin mit pakistanischen Wurzeln mit Rassismus und Diversität in der Wissenschaft.

Zum Schluss erzählt sie uns noch, wie man für junge Mädchen und Frauen den Zugang zu den Naturwissenschaften verbessern könnte und gibt nützliche Tipps.

Die Folge ist unter dem nachfolgenden Link zu finden. Daneben können die aktuelle Folge sowie alle anderen Folgen unseres Podcasts auch über den QR-Code, der in unserem AG-Kasten aushängt, ganz einfach mit dem Handy abgerufen, gespeichert und angehört werden.

Herzliche Grüße

Eure/ Ihre AG Schule ohne Rassismus

Innerhalb von einer Woche spendeten unsere Schülerinnen fleißig für geflüchtete Ukrainer*innen. Es ist eine enorme Menge an Sachspenden zusammengekommen, die an die ukrainische Kirche St. Andreas Maria-Schutz gespendet wurden, sowie 537,19€, die AKTION DEUTSCHLAND HILFT zugutekommt.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Schülerinnen und Eltern bedanken, die sich an dieser Aktion beteiligt haben!

Ihre/Eure SMV & OTES

Im April 2022 hatte die Klasse unserer ukrainischen Schülerinnen die ersten Kunststunden an ihrer neuen Schule.

Die Schülerinnen warteten gespannt im Zeichensaal und man spürte die Neugierde, was da in Kunst wohl auf sie zukommen würde. Herr Pfeffer ließ seine Assistentin Sally in den Zeichensaal, die sofort schwanzwedelnd auf die erst überraschten und dann begeisterten Schülerinnen zulief. Zeichentische wurden nun zusammengeschoben und Sally wusste sofort, was von ihr erwartet wurde. Sie sprang auf die Tische hinauf und legte sich auf die ausgebreitete Decke in der Mitte.

Die Schülerinnen suchten sich einen Platz rings um die Fläche und wählten dann nach ihrer Vorliebe Zeichenpapier oder farbiges Tonpapier und Farbstifte oder Pastellkreide aus. Das eigentliche Thema erklärte sich ja nun von selbst, und Sally lag geduldig als „Kunst-Modell“.

Der Unterricht in Kunst hat im Vergleich zu anderen Fächern den Vorteil, dass die Welt der Bilder universell ist und es damit keiner komplexen sprachlichen Übersetzung bedarf. Zudem kommt mit Sally unterstützend ein emotional positives „Tier-Element“ dazu, das in seiner Freundlichkeit und erstaunlichen, fast persönlichen, Empathie sofort die Herzen öffnet.

Am Ende der beiden Kunststunden verglichen die offenbar sehr talentierten Schülerinnen ihre überaus gelungenen Ergebnisse miteinander. Die Zeichnungen wurden dann in einer kleinen Ausstellung im Zeichensaal aufgehängt; wer aber wollte, durfte sein Kunstwerk natürlich mitnehmen.

Text/Fotos Toni Pfeffer

Die Bigband des Erzbischöflichen Maria-Ward-Gymnasiums Nymphenburg spielt als Ausdruck der Solidarität mit der Ukraine das Lied „Imagine“ von John Lennon. Dies soll auch ein musikalisches Zeichen gegen den Krieg sein. Gleichzeitig möchten die Musikerinnen die neuen ukrainischen Schülerinnen bei uns an der Schule willkommen heißen!

Link zum Video

Leitung: Matthias von Eichhorn

Video: Toni Pfeffer

Ein Podcast für mehr Anerkennung

16 Schülerinnen des Maria-Ward-Gymnasiums in München wollen mit ihrem P-Seminar den Frauen im Sport und Sportjournalismus mehr Beachtung schenken. Denn bislang ist Sport überwiegend männlich. So finden beim beliebtesten Sport der Deutschen – Fußball – vor allem die männlichen Spieler Beachtung. Erst allmählich berichten Medien auch über Frauen in bislang männerdominierten Sportarten. Und auch auf der anderen Seite setzt ein langsamer Wandel ein: es übernehmen vermehrt Sportjournalistinnen die Berichterstattung.
Ideal für diese Kooperation, dass zwei junge Kolleginnen von BR-Sport die Schülerinnen bei ihrem Projekt begleiten – und die P-Seminarlehrerinnen gleich von deren Erfahrungen profitieren können. Auch die Schülerinnen selbst, unter denen eine erfolgreiche Kletterinnen zu finden ist, haben das Problem der Diskriminierung teilweise am eigenen Leib erfahren. Mit einem Audio-Podcast wollen sie nun dazu beitragen, dass die Gesellschaft Frauen im Sport und Sportjournalismus nicht länger benachteiligt.
In ihrem Podcast werden die jungen Gymnasiastinnen interessante Frauen aus Sport und Sportjournalismus zu Wort kommen lassen. So führen sie Interviews mit professionellen Sportlerinnen ebenso wie mit Macherinnen weiblichen Sportjournalismus. Dabei wird es nicht nur um diskriminierende Erfahrungen gehen, sondern vor allem auch um die Vorbild-Funktion solcher Vorreiterinnen.

Anne Thoma
Referentin Medienkompetenzprojekte
Bayerischer Rundfunk
Kulturdirektion| Wissen und Bildung

Die Chorklasse 6c des Maria-Ward-Gymnasiums Nymphenburg singt als Ausdruck für die Solidarität mit der Ukraine ,,Heal the World“ von Michael Jackson.

Link zum Video

Leitung: Reinhold-Michael Kutscher

Endlich haben wir es geschafft! Nach vielen bürokratischen Hürden und einigen Rückschlägen können wir ab dieser Woche jungen ukrainischen Mädchen, die vor dem Krieg in ihrer Heimat fliehen mussten, ein kleines Stück Normalität bieten.

Sie werden in einem Raum unserer Villa, den die Realschule dankenswerterweise zur Verfügung stellen konnte, täglich vormittags von einer ukrainischen Lehrkraft in Deutsch und Englisch unterrichtet. Engagierte Lehrkräfte von Gymnasium und Realschule ergänzen das Programm freiwillig mit einem sportlichen, musikalischen und künstlerischen Angebot. Auch unsere Schülerinnen begleiten die Mädchen in den Pausen und sorgen dafür, dass der Kontakt trotz der sprachlichen Hürden wachsen und sich weiter entwickeln kann.

Ganz herzlich danken möchte ich an dieser Stelle allen, die dazu beigetragen haben, dieses Projekt zu ermöglichen: Unseren Sekretärinnen, die den Mehraufwand an Verwaltung nicht scheuten, allen Kolleginnen und Kollegen, die sich in die Planung miteingebracht und bei der Umsetzung der konkreten Vorschläge geholfen haben, und allen unseren Schülerinnen, die mit Herzenswärme auf unsere neuen Gäste zugehen und ihnen ein Gefühl von Geborgenheit geben wollen.

Besonders zu erwähnen ist auch die große Unterstützung, die wir bei unserem Vorhaben durch unseren Schulträger, der Erzdiözese München und Freising, erfahren haben. Mit unglaublicher Schnelligkeit haben die einzelnen Abteilungen die Voraussetzungen für die Einstellung der ukrainischen Lehrkraft geschaffen, dabei soweit als möglich auf bürokratische Vorgaben verzichtet und trotzdem einen juristisch wasserdichten Arbeitsvertrag zustande gebracht. Auch die Hiobsbotschaft, dass die eigentlich eingeplante Lehrkraft kurzfristig abgesprungen war, hat uns alle nicht entmutigt. So freuen wir uns, dass Frau Menshova, eine hervorragend ausgebildete Pädagogin, nun die neue Gruppe betreut.

Herzlich willkommen!

Dr. Angelika Eckardt
im Namen der ganzen Schulfamilie

Liebe Frau Dr. Eckardt, liebe Frau Haberland,

vielen Dank für die heutige Überweisung zugunsten des Kinderheimes in Amaveni durch den Kuchenverkauf – Dank auch für all die Mühe und Betreuung durch Frau Haberland und Schülerinnen.

Damit Sie sich vorstellen können, wie das in Amaveni ankommt, wenn ich dort von den Aktivitäten in Deutschland etwas schreibe, denn ich berichte gerne der Leiterin des Kinderheimes von Amaveni, Sister Aleta – stelle ich Ihnen mit einigen Bildern wichtige Ereignisse vom „Children’s Home“ vor:

DANKE für Simbabwe-Hilfe in Höhe von 454,50 € durch Maria-Ward-Kuchenverkauf

Tätigkeitsbereiche – Berichte 2020

Bericht von Viviane Zimmer, Abitur 2019 am Maria-Ward-Gymnasium Nymphenburg

Sr. Gonzaga Wennmacher CJ

Fiktives Künstlerplakat zu Christo und Jeanne-Claude

Nach den eingeschränkten und sogar ausgefallenen musikalischen Veranstaltungen der letzten zwei Jahre fand am Donnerstag, den 24.03.2022, endlich wieder ein „normaler“ Kammermusikabend statt.
Unsere Direktorin Frau Dr. Eckardt begrüßte herzlich das anwesende Publikum, und da der Abend kurzfristig zu einem Benefizkonzert für die Ukraine erweitert wurde, informierte danach Sr. Britta über die Ukrainehilfe der Maria-Ward-Schwestern.
Dazu lagen am Ausgang der Aula Flyer mit dem Spendenkonto aus, die eifrig mitgenommen wurden. Daneben füllte sich auch ein Spendenkorb, so dass allein an diesem Abend die Summe von 628 € zusammen kam.
Dazu die Rückmeldung der Maria-Ward-Schwestern (Congregatio Jesu):
„Die Mitschwestern (Anm. d. Verf. – die in der Ukraine tätig sind) werden sehr dankbar sein. Damit kann man schon viel machen!“
Nun folgte der eigentliche musikalische Teil des Abends, der einen interessanten und abwechslungsreichen Querschnitt der musikalischen Begabungen unserer Schule aufzeigte.
Besonders schön zu sehen und zu hören war die anregende Mischung aus dem aufblühenden Talent der jüngsten Musikerinnen bis zum reifen, fast profihaften Musizieren der Oberstufen-Schülerinnen.
Als Resümee darf ich die Rückmeldung einer Mutter zitieren:
„Wir wollten uns noch einmal für den sehr schönen Kammermusikabend bedanken. Der Abend war sehr kurzweilig und von einer beeindruckenden Leistung aller Musikerinnen geprägt. Wir fanden es auch wunderbar, dass ein humanitärer Zweck verfolgt wurde.“
Den Flyer der Maria-Ward-Schwestern und Videos/Fotos des Kammermusikabends kann man unter diesem Link nachsehen:

Für die Fachschaft Musik
Ursula Fingerle-Pfeffer

Wir, das P-Seminar „Frauen im Sport und Journalismus“, haben uns zu Beginn des Schuljahres mit dem Thema Sexismus im Sport beschäftigt, wobei wir besonderen Fokus auf uns junge Frauen gelegt haben. Dazu haben wir in der Mittel- und Oberstufe eine Umfrage durchgeführt, um ein Stimmungsbild unserer Schule zu bekommen. Die Fragen beziehen sich besonders auf die Benachteiligung und Belästigung von Frauen im Sport. Das Ziel der Umfrage war, das Ausmaß der Betroffenen zu erkennen, sowie einen Vergleich und Zusammenhang zwischen den einzelnen Stufen zu ziehen. Die ersten beiden Fragen handeln von eigens erfahrener Benachteiligung und geringeren Karrierechancen von Sportlerinnen gegenüber Männern. Besonders Interessant ist, dass etwa 21% mehr Oberstufenschülerinnen bereits Erfahrungen mit der vorliegenden Thematik gemacht haben als Schülerinnen der Mittelstufe. Die nächste Frage beschäftigt sich mit Belästigung im Sport. Es kommt heraus, dass leider circa ein Drittel der Oberstufenschülerinnen bereits Erfahrungen mit Belästigung gemacht haben. Das aktuelle Ereignis der norwegischen Damenmannschaft der Beachhandballerinnen, welche aufgrund zu langer Hosen zu einer Geldstrafe verurteilt worden sind, hat uns für die letzte Frage inspiriert. Es geht darum, ob sich die Schülerinnen in den Klamotten ihrer Sportart unwohl fühlen. Dabei ist aufgefallen, dass das im Schnitt auf 36% der Befragten zutrifft.

Insgesamt hat uns die Umfrage gezeigt, dass wir mit unserem P-Seminar ein brandaktuelles Thema behandeln, über welches in Zukunft dringend mehr aufgeklärt werden sollte!

Anmerkung: U. a. mit den Auswertungen der Umfrage bewarben wir uns erfolgreich für eine Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk. Derzeit arbeiten wir an der Erstellung eines Podcasts.

Nähere Informationen zu den P-Seminaren unter https://www.br.de/extra/medienkompetenzprojekte/inhalt/p-seminar/index.html und https://www.br.de/medienkompetenzprojekte/index.html.

P-Seminar „Frauen im Sport und Journalismus“

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns bei diesem Video unterstützt und somit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung geleistet haben.

Das Video entstand im Zuge der Internationalen Wochen gegen Rassismus, die von 14. bis 27. März 2022 stattfinden.

Link zum Video

Eure AG Schule ohne Rassismus

Fotografische Annäherung im Rahmen einer Doppelstunde.

Wir wollen mit unserer Schule klimaneutral werden! Wie der Weg dorthin aussieht, was ein CO2-Fußabdruck ist und welchen Beitrag du leisten kannst, zeigt das folgende Video.

CO2-Fußabdruck – unser Weg zur Klimaneutralität

Die Maria-Ward-Schwestern in Simbabwe haben eine neuen Infoflyer und den aktuellen Rechenschaftsbericht vorgelegt.

> Infoflyer zur Schwesterngemeinschaft aktualisiert März 2022
> Rechenschaftsbericht 2021

Hier geht es zu unserer Seite über die Spendenprojekte mit weiteren Informationen zum Children´s Home Amaveni in Simbabwe.

Der Musikkurs 2mu1 (Leitung: Herr von Eichhorn) erlebte am Donnerstag, den 10.03.2022, in der Isar-Philharmonie einen in mehrfacher Hinsicht beeindruckenden Konzertabend.

Im ersten Teil des Konzerts gab die Solistin Isabelle Faust (eine der weltbesten Geigerinnen) das selten aufgeführte Violinkonzert „Konzert für Violine und Orchester in d-Moll“ von Robert Schumann zum Besten. Begleitet wurde sie von den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von François-Xavier Roth.

Dabei spielte sie virtuos auf einer Stradivari-Geige von 1704 mit dem Namen „Sleeping Beauty“. Diesen schönen Namen bekam die Geige, da sie 150 Jahre lang unerkannt und unbespielt in einem Schrank eines deutschen Schlosses ruhte, bis sie dann „wachgeküsst“ wurde.

Die Violinistin erzählte auf Nachfrage des Moderators, dass sie dieser „magischen“ Stradivari Töne entlockt habe, die sie vorher noch nie auf einer Geige gehört hätte.

Eine andere, aktuelle Richtung nahm das Gespräch zwischen Isabelle Faust (sie war in den ukrainischen Farben – gelbe Bluse und blauer Rock – gekleidet) und dem Moderator, als sie dem Publikum erzählte, dass sie – als Berlinerin – zurzeit Betten für befreundete ukrainische Musiker organisiere. Für dieses Statement bekam sie vom Publikum begeisterten Applaus.

Der zweite musikalische Teil war dem zeitgenössischen Werk „Verwandlung“ des deutschen Komponisten Wolfgang Rihm gewidmet.

Als drittes und letztes Stück kam die Komposition „Tod und Verklärung“, op. 24, des Münchners Richard Strauss zur Aufführung.

Der Schluss-Applaus des vorwiegend jugendlichen Publikums für die auftretenden Musiker war begeistert und lange anhaltend.

Im Gespräch nach dem Konzert bestätigten unsere Schülerinnen, einen musikalisch und emotional sehr beeindruckenden Abend erlebt zu haben.

Text + Fotos: Ursula Fingerle-Pfeffer

Einblicke in die Lieblingsszenen der 6b aus Otfried Preußlers „Krabat“

Einem absoluten Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur begegneten die Schülerinnen der Klasse 6b in ihrem Deutschunterricht mit „Krabat“ von Otfried Preußler. Der Roman, der u. a. 1972 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde und auf einer aus verschiedenen Episoden bestehenden Sage gründet, lässt den Protagonisten zu einem wahrhaft moralischen Handeln reifen, der final Mitmenschlichkeit und Gerechtigkeit statt Reichtum und Herrschaft wählt und so dem Guten zum Sieg verhilft. Das gelingt aber nur durch die Hilfe und den großen Zusammenhalt mit anderen Romanfiguren; allein wäre Krabat am sog. Meister und dessen Machtmissbrauch gescheitert. Wie aktuell diese Thematik ist, müssen wir leider mit Blick auf das aktuelle Weltgeschehen feststellen.

Als eine der abschließenden Aufgaben war die Darstellung der Lieblingsszene des Buches in Form einer sog. Lesekiste Bestandteil des Unterrichts. Bei der Entstehung durfte jeglich verfügbares Material genutzt werden, wobei neben der kreativen Gestaltung der ausgewählten Szene eine schlüssige Erläuterung der Darstellung unter Beachtung von äußerer und innerer Handlung verlangt war.

Einen Einblick in das vielfältige und erfreuliche Engagement der Schülerinnen mögen die folgenden Bilder dreier Lesekisten liefern.

Vor dieser bemerkenswerten Leistung kann ich nur den Hut ziehen! Ihr habt die Erwartungen sogar übertroffen…

StR i.K. Dominik Koch


Die dritte Folge ist da!

In dieser Folge mit dem Titel „Aufstehen, aufklären, aktiv sein!“ führen wir ein Gespräch mit Carlotta Nwajide, olympische Sportlerin, Aktivistin und Studentin, über verschiedene Formen und Ausprägungen von Rassismus. Die junge Aktivistin berichtet von ihren eigenen Erfahrungen mit Ungerechtigkeiten und Feminismus in der Gesellschaft und auch gerade im Sport, mit denen sie sich konfrontiert sieht. Dabei kommt auch immer wieder zur Sprache, an wie vielen Stellen, angefangen in jungen Jahren, es an Aufklärungsarbeit mangelt. Abschließend gibt uns Carlotta, die bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio teilnahm, viele Tipps und Tricks mit auf den Weg, wie wir alle aktiv werden können. Unter dem nachfolgenden Link ist die Podcastfolge abrufbar.  

Herzliche Grüße Eure / Ihre AG Schule ohne Rassismus

Am Mittwoch, 26. Januar, mitten in der „Maria-Ward-Woche“ gelegen, konnten wir in diesem Schuljahr unseren Maria-Ward-Gedenktag durchführen. Seit einigen Jahren ist dieser besondere Tag fester Bestandteil unserer Schule. Es ist ein Tag, an dem sich Schülerinnen und Lehrkräfte mit Maria Ward bzw. mit einigen herausstechenden Merkmalen dieser außergewöhnlichen Frau beschäftigen.

Maria Ward war eine außergewöhnliche Frau. Sie wurde in England per Steckbrief gesucht, weil sie im Untergrund für den katholischen Glauben eintrat. Auf katholischer Seite hielt man Mary Ward und ihre Gefährtinnen ebenfalls für eine Gefahr. „Schön und gut“, sagte ein einflussreicher Jesuit über Maria Wards neue Frauengemeinschaft, die ohne die bisher üblichen strengen Ordenssitten pädagogisch und seelsorglich arbeitete, „schön und gut – aber der Eifer verpufft, und schließlich sind es doch nur Weiber.“ Aber Maria Wards Eifer ist trotz aller Zweifel und Hindernisse nicht verpufft. Sie hat sich getraut, zu ihren Überzeugungen und ihrem Glauben zu stehen, ihre Sache anzupacken und konsequent durchzuziehen. Ihr Glaube war ihr stets eine Kraftquelle und eine Verpflichtung, so dass sie sich auch nicht von immer wieder auftretenden Rückschlägen hat entmutigen lassen.

„Trau dir was zu“ hat Jesus nicht nur Maria Ward zugerufen – das ruft er uns auch zu. Dieses Vertrauen, dieser Aufruf „trau dich – trau dir etwas zu“, muss nun auch auf uns überspringen. Darin kann uns Maria Ward ein Vorbild sein. Deshalb beschäftigen wir uns am Maria-Ward-Tag mit Themen, die direkt mit dieser starken Frau zu tun haben oder aber mit ihren Herzensanliegen.

So steht in den Jahrgangsstufen fünf und sechs das Leben und Wirken von unserer Schulgründerin Maria Ward im Zentrum des Interesses.

Die fünften Klassen haben anhand einer kleinen Lektüre Maria Ward und ihre Freundinnen kennengelernt. Abschließend durften die Mädchen, wie Maria, geheime Zitronensaftbriefe schreiben.

Die sechsten Klassen starteten mit einem Wissensquiz über Maria Ward und hatten dann die Gelegenheit, Schwestern der Congregatio Jesu über deren persönliche Erfahrungen mit Maria Ward und als Klosterschwester zu interviewen. Abschließend gestalteten die Schwestern noch einen spirituellen Impuls für die Schülerinnen in der Kirche.

Die Schülerinnen der siebten Jahrgangsstufe verbrachten den Maria-Ward-Tag unter dem Gesichtspunkt der Mädchenbildung. Sie beschäftigten sich mit der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, dem Mädchen, das die Taliban erschießen wollten, weil es für das Recht auf Bildung kämpft.

Der Frage, woran orientieren wir uns bei unserer Meinungsbildung und welche Werte sind relevant für uns, gingen die Jahrgangsstufen acht und neun nach.

Die achten Klassen recherchierten in Gruppen Informationen zu ganz verschiedenen starken Frauen aus der Geschichte oder der Moderne. In einem zweiten Teil beschäftigten sie sich mit dem Thema „Zivilcourage“.

Die Schülerinnen der neunten Klassen prüften, inwieweit Sophie Scholl ein Vorbild für uns sein kann, unsere Ideale, Werte und Überzeugungen zu vertreten – auch gegen Widerstand.

Eine schöne Tradition ist inzwischen der von der Fachschaft Kunst durchgeführte Verkauf von „Mary-Ward-Cakes“ zu Gunsten des Maria-Ward-Kinderheims in Simbabwe. Die Kuchen werden von Schülerinnen gebackenen und gespendet und mit dem Porträt Maria Wards verziert. Sie sind immer heiß begehrt.

Wir sind sehr dankbar, dass wir den Maria-Ward-Tag zusammen mit den Schwestern der Congregatio Jesu zum Gedenken an unsere Schulgründerin durchführen konnten und bedanken uns nochmals herzlich bei den Schwestern für ihr engagiertes Mitwirken und Mitgestalten des Tages. Danke auch an alle, die auf ihre je eigene Weise zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

Rita Elsner

Als Umweltschule haben wir das Ziel unseren Schulalltag möglichst klimaneutral zu gestalten. Deshalb haben wir am 15.12.2021 eine Schulung mit den Klassen 5-7 durchgeführt, in der wir ihnen auf spielerische Weise mit Hilfe eines Teamwettbewerbs nahegelegt haben, wie sie in der Schule sowie im Privaten mit kleinen Gewohnheitsänderungen zum Klimaschutz beitragen können. Dabei sind wir genauer auf das Thema Mülltrennung, richtiges Lüften speziell im Winter und ihre Aufgaben beim Verlassen des Klassenzimmers eingegangen.

Auch für die Klassen 8-10 hat eine ähnliche Schulung stattgefunden. Hier wurde mithilfe von Kahoot das neue Wissen getestet.

Alle Mädchen haben motiviert, interessiert und begeistert daran teilgenommen und ihre Erkenntnisse an ihre Klassen weitergegeben.

Die Q11 Schülerinnen der EMMA

In der Nacht vom Freitag auf Samstag (19.11./ 20.11.) fand die lange Nacht der Mathematik statt. Das ist ein Wettbewerb, der am Freitagabend um 18 Uhr beginnt und über die Nacht bis Samstagmorgen um 8 Uhr geht. Hierbei kann man in Kleingruppen zehn Aufgaben lösen, um in die nächste Runde zu gelangen. Insgesamt besteht der Wettbewerb aus drei Runden. Dieses Jahr haben zum ersten Mal sechs Schülerinnen der Mathe AG aus der Q11 daran teilgenommen.

Die Anmeldung zum Wettbewerb geschah recht kurzfristig, als wir durch eine externe Person auf diesen spannenden Wettbewerb hingewiesen wurden. Wir haben dann trotz der aktuellen pandemischen Lage die Möglichkeit gehabt in der Schule zu übernachten. Wir danken Herr Dr. Gruber dafür, dass er dies genehmigt hat! Aufgrund von Krankheitsfällen und der Kurzfristigkeit war es uns nicht möglich eine Mathematiklehrkraft zu finden, die uns betreuen würde. Wir sind Frau Schultes sehr dankbar dafür, dass sie eingesprungen ist und sich dazu bereiterklärt hat, die Nacht mit uns an der Schule zu verbringen!

Am Freitagabend trafen wir uns also an der Schule und haben uns eingerichtet und angefangen zu knobeln. Unterbrochen wurden wir dann durch die Pizza und danach ging es wieder fleißig weiter. Gegen 11 Uhr abends bekamen wir Besuch von Ronja, die uns den Wettbewerb vorgeschlagen hatte und dann mit uns gemeinsam an den Aufgaben gerätselt hat. Gegen 3 Uhr nachts hatten wir dann die erste Runde beendet und kamen erfolgreich in die zweite Runde. In die dritte Runde schafften wir es dann leider nicht mehr, jedoch hatten wir alle unglaublich viel Freude an dem Wettbewerb und es war eine großartige Erfahrung! Zwischendrin haben wir natürlich mehrere Pausen gemacht, in denen wir uns entspannt bzw. abgelenkt haben und viel Spaß zusammen hatten. Gegen halb 5 Uhr nachts haben wir uns dann doch zum Schlafen hingelegt und noch dreieinhalb Stunden geschlafen, bis um 8 Uhr wieder der Wecker geklingelt hat. Dann hat Frau Schultes uns sogar Croissants vom Bäcker geholt und wir haben noch gemeinsam gefrühstückt. Insgesamt war es ein sehr schönes Erlebnis, was wir nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholen wollen! Vielleicht ist es bis dahin schon wieder möglich etwas Jahrgangsübergreifendes zu organisieren…

Vielen Dank nochmal an alle, die uns die Teilnahme an dem Wettbewerb ermöglicht haben!

Am Freitag, den 24.09.2021, fand das Bonner Mathematikturnier aufgrund von Corona wieder als virtueller Wettbewerb über Zoom statt. Einige Schulen waren jedoch auch vor Ort in Bonn. Aus der Mathe-AG unserer Schule nahmen fünf Schülerinnen der Q11 bereits zum zweiten Mal teil und bearbeiteten in Gruppen den ganzen Tag Aufgaben zu verschiedenen Bereichen der Mathematik.

Am Vormittag wurde nach der Eröffnung die „Mathematische Staffel“ gerechnet, also 20 Aufgaben in 60 Minuten Bearbeitungszeit. Schwierig wurde es, wenn eine Lösung nicht in Sicht war. Dann musste unser Team gemeinschaftlich entscheiden, ob die Aufgabe aufgegeben werden sollte. Die Punkte waren dann definitiv verloren, denn es durfte auch später nicht mehr an der Lösung gearbeitet werden.

Anschließend machten wir als Ausklang eine entspannte Mittagspause und genossen noch die herbstliche Sonne und das angenehme Wetter. Am Nachmittag ging es dann mit der 2. Wettbewerbsrunde „Sum of Us“ weiter, zu dem es auch Vorbereitungsmaterial gab. Die Aufgaben standen alle unter dem Thema „Satz von Bayes, Umgebungsfilter und Cluster – wie Amazon und Netflix deine Vorlieben vorhersagen“. Nach einer weiteren kurzen Pause, in der es noch eine Fortbildung für die Lehrkräfte gab, fand schließlich die Siegerehrung statt. Im Vergleich zum letzten Jahr konnten wir uns sogar noch etwas steigern.

Wir hatten insgesamt eine sehr interessante Zeit und haben auch bei der Vorbereitung viel Neues gelernt. Besonders als Team zu rechnen und gegen andere anzutreten hat sehr viel Spaß gemacht. Wir bedanken uns daher sehr herzlich bei Frau Hollmann und Frau Horn für die Organisation.

Am 13.12. 2021 erlebten die Schülerinnen unserer fünften Klassen noch ein besonderes vorweihnachtliches Highlight am Maria-Ward-Gymnasium. Bereits im dritten Jahr in Folge, nur begleitet vom leisen Knistern des wärmenden Lagerfeuers und von vereinzelten „märchenhaften“ Klängen der Hapi, regte Märchenerzähler Matthias Fischer aus Augsburg im großen dunklen Märchenzelt die Phantasie unserer Jüngsten mit seinen variantenreichen und detaillierten Geschichten an. So erfuhren die Schülerinnen u.a. von einem armen Knecht aus Norwegen, dem in der Weihnachtsnacht eine wunderschöne Prinzessin im Traum begegnet. Um diese heiraten zu können, muss er aber erst einige Prüfungen bestehen. Im Laufe des Märchens zeigt sich, dass ihm das nur mithilfe eines als „Kamerad“ betitelten Unbekannten gelingt, an dem er zu Beginn der Handlung barmherzig gehandelt hatte. Gute Taten werden eben doch manchmal belohnt… Und es ist schließlich der Geist der Weihnacht, der „Träume Wirklichkeit werden lassen kann“, wie Fischer spannend die Geschichte einleitete. Mit diesen und weiteren ermutigenden Gedanken wurden die Schülerinnen zum Nachdenken angeregt.

Dominik Koch StR i. K.

„Lesen ist Kino im Kopf.“… und Schülerinnen aus den 6. Klassen sorgen für die passenden Bilder!

Unter dem Slogan „Lesen ist Kino im Kopf.“, ein Zitat des bekannten Jugendbuchautors Michael Ende, startete der Vorlesewettbewerb 2021/22 für die 6. Klassen am Maria-Ward-Gymnasium.

Bei den Klassenentscheiden, die zwischen November und Oktober durchgeführt wurden, setzten sich die Schülerinnen Stella Westen (6b), Alissa Gauk (6c), Sophie Schulcz (6h), Charlotte Herwig (6m) und Maggie Lernhart (6s) in ihren Klassen durch.

Am vergangenen Freitag fand in der 3./4. Stunde das große Schulfinale in der Aula statt, in dem die fünf Finalistinnen unter tosendem Applaus ihrer Klassen gegeneinander antraten und ,neben einer Passage aus ihren eigenen Büchern, auch eine Textstelle aus einem Fremdtext (Haifa Al Mansour – Das Mädchen Wadjda) vorlesen mussten. Und die Mädchen wussten allesamt zu überzeugen!

Keine leichte Aufgabe also für die Jury, bestehend aus Frau Veitengruber, Frau Rustler, Frau Brummer, Herrn Koch, der Vorjahressiegerin Katharina Sammer (7b) und Herrn Dr. Gruber.

Nachdem sich die Jury-Mitglieder zu ihren Beratungen zurückgezogen haben und nach ein paar Minuten wieder auf der Bühne erschienen, war die Anspannung unter den Schülerinnen riesig. Katharina Sammer verkündete anschließend die beiden Siegerinnen und ließ sowohl Sophie Schulcz (6h/ 1. Schulsiegerin) und Maggie Lernhart (6s/ 2. Schulsiegerin) als auch ihre Klassen jubeln.

Wir danken allen, die bei diesem tollen Event mitgeholfen haben und drücken schon jetzt die Daumen für den Kreisentscheid im Februar 2022.

Christian Lichtenegger

Die Internationale Biologie-Olympiade (IBO) und Internationale Physik-Olympiade (IPHO) sind internationale Schülerwettbewerbe, die das Interesse von Schüler*innen insbesondere der Sekundarstufe II an Naturwissenschaften fördern wollen.

Die Talente müssen im internationalen Wettstreit eigenständig Aufgaben lösen, die von dem Gastgeberland ausgewählt und gestellt werden. Dabei handelt es sich sowohl um theoretische als auch um praktische Aufgaben, die aus allen Gebieten der jeweiligen Naturwissenschaft stammen.

Anna Roider (Q11) und Anika Hirschmüller (Q11) haben mit großartigem Erfolg die zweite Runde erreicht. Die jeweils 45 besten Schüler*innen der 2. Runde werden zu einem Auswahlseminar nach Kiel eingeladen (Februar 2022). Die Daumen sind für Anna und Anika gedrückt!

Betreut wurden die Schülerinnen von Frau Kracheletz und Frau Bibinger.

Da wir in diesem Schuljahr die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Schülersprecherinnen sowie Klassensprecherinnen stärken möchten, haben wir am 30.11. mit den Klassensprecherinnen Adventsgestecke gebastelt. Wir hatten sehr viel Spaß dabei und sind auch schon etwas in Weihnachtsstimmung gekommen. Diese Stimmung haben wir in die Klassen getragen, da jetzt in fast jedem Klassenzimmer ein Adventsgesteck steht. Genießt die Adventszeit und backt Plätzchen :)!

Vielen Dank an den Förderverein unserer Schule und an die StadtschülerInnenvertretung (pimp your project) für das Sponsoring! Ohne die Unterstützung wäre dieses wunderschöne Projekt nicht möglich gewesen.

Emilia Neuchl Q12, Emma Marhewka Q11, Blen Bulessa Q11

Am 1.12. war der Welt-AIDS-Tag. OTES hat sich hierfür eine ganz besondere Aktion überlegt. Eine Woche vorher haben wir in der Klassenleiterstunde alle Schülerinnen besucht. Dabei haben wir sie über die Krankheit AIDS sowie über unsere geplante Aktion aufgeklärt. Die Schülerinnen waren sehr begeistert von unserer Aktion, weswegen der Verkauf am 29.11 und 30.11 von roten Schleifen sehr gut ankam. Deswegen konnten dank euch sage und schreibe 472 Schleifen verkauft werden. Damit zeigte unsere Schule sowohl Solidarität gegenüber AIDS Kranke als auch finanzielle Unterstützung. Denn wir konnten unglaubliche 480€ sammeln und an die Münchner-AIDS-Hilfe spenden. Danke an alle, die eine Schleife gekauft und getragen haben sowie teilweise mit großzügigen Spenden zu unserem großartigen Erlös beigetragen haben!

Emilia Neuchl Q12, Emma Marhewka Q11, Blen Bulessa Q11

Wie auch schon in den Jahren zuvor starteten wir einen Aufruf, um Kindern aus ganz Europa ein schönes Weihnachtsgeschenk zu ermöglichen. Dazu gestalteten ganz viele Schülerinnen fleißig bunte Pakete. Jeder einzelne gepackte Schuhkarton wird eine ganz persönliche Geschichte irgendwo auf der Welt erzählen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die Geschenke gepackt und damit Kindern ein Lächeln gezaubert haben.

Die Pakete werden von der bayerischen Hilfsorganisation humedica e. V. in Zusammenarbeit mit Sternstunden e. V. und Bayern 2 an Kinder verteilt, für die Weihnachten normalerweise kein Fest des Schenkens ist.

Wir wünschen Euch eine schöne Adventszeit und ein besinnliches Weihnachtsfest.

Emilia Neuchl Q12, Emma Marhewka Q11, Blen Bulessa Q11

Am Dienstag, den 30. November 2021, fand der 2. Kammermusik-Abend des MWGs in der Aula statt.

Aufgrund der aktuellen Situation war ein normaler Konzertabend nicht denkbar, sodass wir kurzfristig auf eine Ersatzmöglichkeit ausweichen mussten. Statt vieler Zuschauer und Unterstützung aus dem Publikum konnten die Schülerinnen nur in eine Kamera und Videoaufnahme spielen.

Die Musikerinnen haben das Beste daraus gemacht und ein wunderbares Programm präsentiert.

Ich danke Euch, liebe Schülerinnen, für eure unglaubliche Flexibilität und euren Mut vor einer Kamera zu spielen.

Lehnen Sie sich nun zurück und genießen Sie die Videos. Einfach hierfür auf den Link klicken und das gewünschte Video auswählen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Weihnachtszeit. Bis zum nächsten Kammermusik-Abend am 02.Februar 2022!

L. Lippert

Bitte beachten Sie:

„Die Videos des Kammermusikabends sind nur für den privaten Gebrauch erlaubt. Diese Videos dürfen in keinem Fall in die Internet-Medien (YouTube, Instagramm, etc.) gestellt/ veröffentlichtt werden.“

Programm:

   Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

   „Sonate, KV 331“, Rondo alla Turca        

   Arr. Saßmannshaus 

   „Arminata Waltzer”

   Johann Sebastian Bach (1685-1750)         

   „Menuett No.1”

   Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

   „Hornkonzert” No.3 E-Flat Major K 447; 1. Satz Allegro

   Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

   „Hornkonzert” No.3 E-Flat Major K 447; 2. Satz Larghetto

Das Gesicht ist Spiegel der Seele – zeichnerische Darstellung von Mimik und Gestik.

Emotionen sind Teil zwischenmenschlicher Kommunikation. In nonverbaler Form werden sie durch den Gesichtsausdruck, aber auch durch Gesten geäußert. Sie sind von starker Intensität und erfolgen spontan aufgrund eines bestimmten Auslösers. Im Gegensatz zu länger andauernden Stimmungen wie z.B. Melancholie oder Optimismus sind Emotionen wie z.B. Wut oder Traurigkeit eher von kurzfristiger Dauer.

Die Schülerinnen des Kurses Q11 1ku2 stellten mittels Bleistiftzeichnung je zwei unterschiedliche Emotionen dar, die durch die Wiedergabe von Auge, Mund und Hand zum Ausdruck gebracht wurden.

Die vorliegenden Zeichnungen stammen von Marie Huber.

Wolfgang Haas

Yippieyeah. Dieses Jahr konnte das SMV-Seminar wieder live im Josephstal stattfinden. Wie cool ist das denn?! Wir haben uns wahnsinnig gefreut und auch wenn die Planung innerhalb eines sehr straffen Zeitplans stattfinden musste, kann man rückblickend sagen, dass das Seminar, wie jedes Jahr, ein voller Erfolg war (abgesehen von der Deutschen Bahn, die hat uns mal wieder im Stich gelassen hat…).

Nach einer turbulenten Hinfahrt also, werden die Zimmer bezogen und ein paar Spiele gespielt.

Donnerstag starten wir dann ins Programm. Es gibt ein breites Angebot an Workshops zum Thema “Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage – aber was bedeutet das für uns, zum Beispiel „Mobbing und Ausgrenzung“, „Identität“ und „Feminismus und Sexismus“. Nach einem ausgiebigen Spaziergang setzen wir unsere Arbeit in den Workshops fort, um nach dem Abendessen bereit für den “Heißen Stuhl” mit Herrn Dr. Gruber zu sein.

Den Abend lassen wir durch den Bunten Abend ausklingen, der für sehr viel Freude und Unterhaltung auf allen Seiten sorgt.

Der eher kurze Freitagvormittag dient vor allem zur Besprechung der Ergebnisse und einer Feedbackrunde.

Alles in allem hatten wir eine unglaublich lustige und produktive Zeit und danken an der Stelle allen AG-Leitungen und (Verbindungs-)Lehrkräften für Ihren Einsatz und Ihr Engagement. Ein besonderer Dank geht hier vor allem an Herr Dr. Gruber, da dies sein letztes SMV-Seminar war und es seit Jahren einen wichtigen Beitrag zur SMV-Arbeit geleistet hat.

Zusammenfassend sind wir sehr stolz über die Ergebnisse des Seminars, die wir vor allem der tollen Mitarbeit der Klassensprecherinnen zu verdanken haben!

Auf viele weitere, tolle SMV-Seminare!

Die Schülersprecherinnen Sophie, Blen und Josephine

Die Schülerinnen der Klassen 9b und 9c planen und erstellen ein Stopp-Motion Video zum Thema Elektrolyse.

Die Herausforderung liegt darin, eine geeignete Darstellungsweise für den Prozess der Elektrolyse auf Teilchenebene zu finden und umzusetzen.

Dabei werden Knete, farbige Kartons und Zeichnungen verwendet. Ein Stopp-Motion-Video funktioniert wie ein Daumenkino. Das heißt, es muss jede kleine Veränderung fotografisch festgehalten werden und die Aneinanderreihung der Bilder ergibt dann den Film. Verwendet wurden dafür die Apps Movavi, Stopp-Motion-Video und Kinemaster.

M. Bibinger, Chemielehrkraft

Video 1

Video 2

Video 3

Video 4

Video 5

Video 6

Video 7

Video 8

Video 9

Auf freiwilliger Basis besuchten einige interessierte Elftklässlerinnen die Inszenierung der berühmten Tragödie „Hamlet“ von Robert Borgmann im Residenztheater. Bereits in der Pause, aber noch mehr nach Beendigung der dreistündigen bild- und tongewaltigen Aufführung des Ensembles, wurde zwischen den anwesenden Lehrkräften und Schülerinnen rege diskutiert. Neben der ambivalenten Darstellung der inhaltlichen Aspekte der Vermischung von Traum und Realität, Liebe und Rache sowie Herrschaft und Niedergang, fiel der mächtige Symbolgehalt ins Auge: Verschiedene Lichtwechsel und schemenhafte Szenen wie weißem Licht auf weißem Vorhang für die Optik, surreal wirkende Töne und Stimmen für die Akustik und sogar ein durchsichtiger Luftballonelefant, der durch das Publikum gereicht wurde, für die Haptik – so wurden alle Sinne angesprochen und gleichzeitig der Wahnsinn der Protagonisten, der mitunter an E.T.A. Hoffmanns Protagonisten Medardus aus den „Elixieren des Teufels“ erinnerte, auf treffende Art und Weise symbolisch dargestellt. Diese Vielfalt eines epischen Theaters und die großartige schauspielerische Leistung führten auch innerhalb der Schülerinnen zu zahlreichen differenten Meinungen, Deutungen und Reaktionen – tatsächlich eine Aufführung mit Wirkung. Oder wie Kritiker Michael Laages in „Deutschlandfunk Kultur“ am 13. Mai dieses Jahres durchaus mehrdeutig resümierte: „Regisseur Robert Borgmann mutet Stück, Ensemble und Publikum einiges zu“.

Uns allen wird dieser kulturelle Abend in Erinnerung bleiben.

StRin i.K. Isabella Brummer und StR i.K. Dominik Koch

Sehr geehrter Herr Dr. Gruber,

vielen herzlichen Dank für die beiden Überweisungen in der Gesamthöhe von 3.000 €, die wir für das Bauprojekt Mary Ward High School (3. Bauabschnitt) – und damit auch für Schülerinnen und Schüler des Children’s Home in Amaveni verwenden, die diese Schule bereits besuchen.

Sr. Gonzaga Wennmacher CJ

Danke für die Spende
Infoflyer zur Schwesterngemeinschaft; aktualisiert im Oktober 2021

Hier geht es zu unserer Seite über die Spendenprojekte mit weiteren Informationen zum Children´s Home Amaveni in Simbabwe.

Vielleicht wäre das Musikinstrument Theremin etwas bekannter, wenn nicht sein 100. Geburtstag in das „Pandemie-Jahr“ 2020 gefallen wäre, in dem alle Konzertsäle und Musiktheater geschlossen waren.
Denn zu diesem Jubiläum waren eigentlich viele Konzertaufführungen mit dem Theremin geplant.
Kurz zum Theremin; es ist das einzige Musikinstrument das ohne direkten Kontakt gespielt wird – Töne werden durch ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das mit Handbewegungen verändert wird.
Erfunden hat das Theremin 1920 der russische Physiker und Musiker Lew Termin.
Sehr sehenswert in der ARTE-Mediathek:

Die Schülerinnen der 5H, 6H und 7H (also der Humboldt-Klassen) waren begeistert bei der Vorstellung dieses ungewöhnlichen Musikinstruments und noch begeisterter, als sie die Aufgabe erhielten, selbst ein Instrument zu erfinden.
Diese einfallsreichen und wunderbar kreativen Lösungen der Schülerinnen kann man unter folgendem Link bewundern.

(Für weiter Interessierte ist auch ein Informationsblatt über Theremin eingefügt.)
Parallel zur Erfindung des Theremins hatte Serge Termin ein sehr bewegtes und bewegendes Leben, das die Tragik des 20.Jahrhunderts ergreifend widerspiegelt.
Als 2. Aufgabe erfanden die Schülerinnen daher dramatische Lebensläufe von Musikern/innen bzw. Komponisten/innen.
Die staunenswerte Fantasie dieser schriftlichen Arbeiten kann man auch unter obigem Link nachlesen.

Interessant ist zudem, dass alle diese Arbeiten im Distanzunterricht, also im „Schülerinnen-Home-Office“ entstanden.


Ursula Fingerle-Pfeffer

Eigentlich hätte 2020 der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven in allen Konzertsälen und Opernhäusern der Welt groß gefeiert werden sollen, aber der pandemiebedingte Lockdown ließ die Violinen und Bögen der Streicher/innen weltweit in ihren Geigenkästen ruhen.
Vermutlich hätten wir 2020 spektakuläre Inszenierungen von Beethovens einziger Oper „Fidelio“ gesehen, die ja als „politische“ Oper gilt und mit den vielen politischen Konflikten erschreckende Aktualität gefunden hätte.
Zur Erinnerung: Ein Mann ist unschuldiger, politischer Gefangener – seine Frau, verkleidet als Mann (Fidelio=Treue) will ihn befreien.
Wie gesagt; es ließe sich für diese Konstellation leider in den heutigen Gefängnissen der Welt Dutzende ähnlicher Beispiele finden.
Von diesen aktuellen Bezügen angeregt, erarbeiteten die Musik-Schülerinnen eine eigene Opernregie.
Folgende Aufgaben wurden gestellt:
Beethovens Fidelio spielt um 1800 und in Spanien – lasse die Oper in der Jetztzeit spielen und in einem passenden Land.
Entwerfe/zeichne dafür ein passendes Bühnenbild.
Entwerfe/zeichne passende/moderne Kostüme.
Ändere die Handlung in ein tragisches Ende oder in ein anderes „Happy End“.
Schreibe ein heiteres Liebeslied (in Anlehnung „O namenlose Freude“ aus Fidelio/Beethoven)
Schreibe ein trauriges Liebeslied. (in Anlehnung „Gott! Welch´ Dunkel hier!“ aus Fidelio/Beethoven)
Schreibe ein Lied für den Chor der befreiten Menschen. (in Anlehnung an den Schlusschor „Heil sei dem Tag, Heil sei der Stunde!“ aus Fidelio/Beethoven)
Es wurden Regiegruppen gebildet, die sich die vielen Einzelaufträge einteilten. Dadurch war es leicht möglich, trotz Distanzunterricht eine gelungene Mischung von Einzelarbeit und Teamwork zu erreichen.
Fast möchte ich glauben, dass durch das „Home-Office“ die Schülerinnen bei diesem speziellen Projekt in Musik leichter und konzentrierter zu kreativen Lösungen gekommen sind.
So wurde Beethovens Fidelio zwar nicht in den großen Opernhäusern aufgeführt, aber lebt auf den Notebooks und Tablets unserer Maria-Ward-Schülerinnen.
Nachzusehen und zu lesen sind diese eindrucksvollen Ergebnisse über folgende Cloud:

Ursula Fingerle-Pfeffer

Spannende Mathematikwettbewerbe – zahlreiche Erfolge

„Leider haben viele Kinder „Angst“ vor der Mathematik, insbesondere Mädchen.“ Dass das so nicht unbedingt stimmt, beweisen die zahlreichen Teilnehmerinnen des MWG an verschiedenen Mathematik-Wettbewerben. Und am Mittwoch, 28. Juli 2021 fand die große Siegerehrung für den Pangea-Wettbewerb sowie für den Wettbewerb das Känguru der Mathematik statt.

Am Pangea-Wettbewerb nehmen jährlich ca. 400000 Schüler*innen aus 18 europäischen Ländern teil. Im Schuljahr 20/21 wurde der Wettbewerb wegen der Schulschließungen zunächst verschoben und ging dann schließlich am 6. Mai online an den Start. Die Mathe-AG und alle Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe haben sich der Herausforderung gestellt und elf TOP 100 Urkunden erhalten.

Auch das Känguru führte wieder große Sprünge an unserem Gymnasium aus, denn alle 5. und 6. Klassen konnten diesmal digital am 19. März 2021 am weltweiten mathematischen Multiple-Choice-Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ teilnehmen. Die überwältigende Mehrheit der Schülerinnen nahm diese Gelegenheit zum Knobeln und Grübeln gerne an und meisterte auch die Schwierigkeit, die Aufgaben digital zu bearbeiten. Hier zeigte sich, dass auch unsere Eingangsklassen durch den Distanzunterricht schon geübt und souverän im Umgang mit digitalen Medien sind. Ein besonderer Dank gilt auch der Schulleitung, die durch die vollständige Übernahme der Wettbewerbskosten für die unbürokratische Durchführung des Wettbewerbs sorgte. Es war ein Wettstreit, bei dem es nur Gewinnerinnen gab, denn alle Teilnehmerinnen erhielten eine Urkunde und einen Teilnahmepreis. Für die Besten gab es Bücher, Spiele Puzzles und T-Shirts.  Der Jubel für die Preisträgerinnen war groß und der Teilnahmepreis, ein „Knotenpuzzle“, lockte viele Schülerinnen an, unmittelbar nach der Übergabe, die beigefügten Aufgaben zu lösen und neue Figuren entstehen zu lassen.  

Im nächsten Jahr ist es am 17. März 2022 so weit: Das Känguru geht wieder an den Start und wir freuen uns, den Wettbewerb dann hoffentlich wieder in der Schule durchführen zu können.

Am 27.07.2021 gaben die verschiedensten Musikgruppen unserer Schule unter strahlendem „bayerischen“ Himmel (weiße Wolken vor blauem Hintergrund) für unsere Schulfamilie ein „Open-Air“-Konzert.

Vor dem Haupthaus spielten:
Das Hornensemble unter der Leitung von Frau Nawra –
das Maria-Ward-Orchester unter der Leitung von Frau O´Reilly –
die Bigband unter der Leitung von Herrn von Eichhorn
und die Chorklasse 7C (Sologesang – Geschwister Pötz) unter der Leitung von Herrn Kutscher

Vor dem Tagesheim spielten:
Das Junior-Orchester unter der Leitung von Frau O´Reilly –
Gitarre und Gesang von Jelena aus der Klasse 5 –
das Kammermusik-Ensemble unter der Leitung von Frau Fingerle-Pfeffer
und Violine und Klavier von Lilien und Chalita aus der Klasse 6

Die Videos und Fotos findet man unter diesem Link

Graffiti von Lina Brbora, 7C

Jennifer Schilling-Schittenhelm

Vorbereitung auf den Pride-Day am EMWG

In Vorbereitung auf den am Montag, 26.07. stattfindenden Pride-Day an unserer Schule beschäftigten sich Schülerinnen der Q11 im Religionsunterricht mit den Positionen der katholischen Kirche zur Frage nach einer Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.

Die Schülerinnen bezogen zunächst Stellung zu folgenden Äußerungen – anbei einige Antworten:

„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“ (Art 6 GG)
• Familie fördert Zusammenhalt und seelische Gesundheit.
• Familie ist ein wichtiger und besonderer Ort, um sich zu entwickeln.
• Vor allem die Kinder müssen im Rahmen der Familie geschützt werden.
• Angesichts pluraler Lebensformen soll dieser Schutz allen Familienformen zukommen.

„Die Familie ist die Urzelle des gesellschaftlichen Lebens.“ (KKK, 2207)
• Familie ist eine Gemeinschaft und prägt Gesellschaft.
• Familie entspricht der Natur des Menschen und garantiert durch Fortpflanzung den Fortbestand einer Gesellschaft.
• Menschen sind aufeinander angewiesen – durch Familien ist die gegenseitige Fürsorge gewährleistet.
• Auf biologischer Ebene, ja, der Familien-Begriff ist aber nicht ausschlaggebend für eine Gesellschaft.

Im Folgenden wurde der Artikel „Segen für Homosexuelle sorgt für Dampf im Kessel“ (Deutschlandfunk Kultur, 10.05.2021, online) reflektiert. Katholische Priester segneten in den vergangenen Wochen überall in Deutschland gleichgeschlechtliche Paare und verstießen damit bewusst „gegen klare Vorgaben aus Rom“. Thomas Schüller, Kirchenrechtler an der Universität Münster, sieht darin „einen Konflikt zwischen (der) Basis und der Kirchenspitze. In Westeuropa gebe es unter Katholiken eine ganz klare Mehrheit dafür, auch gleichgeschlechtliche Paare zu segnen. … In anderen Gegenden der Welt (gebe) es keine Mehrheiten für solche Segnungen … – und der Papst müsse die Kirche zusammenhalten.“

Ähnlich formulierte auch Kardinal Reinhard Marx: „Die einen sagen, der geht zu weit, die anderen sagen, der geht nicht weit genug.“ Er verwies darauf, „dass Homosexuelle in der Kirche willkommen seien.“ Andererseits betonte er: „Eine Eheschließung sei nicht möglich. Das Sakrament der Ehe ist auf die treue Beziehung zwischen Mann und Frau ausgerichtet, die offen ist für Kinder.“ Stattdessen würde diskutiert, dass gleichgeschlechtliche Paare eine „Segnung im Sinne einer seelsorglichen Begleitung“ bekommen könnten, die aber „keine eheähnliche Beziehung darstelle“, so Marx.

Die katholische Kirche bewegt sich damit zwischen dem Anliegen, Menschen mit homosexuellen Tendenzen „mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen.“ (KKK, 2358), und dem Verständnis, dass homosexuelle Handlungen „in keinem Fall zu billigen“ seien, da bei diesen „das natürliche Gesetz … der Weitergabe des Lebens … ausgeschlossen“ bleibe. (KKK, 2357)

Auch hierzu wurden Stellungnahmen der Schülerinnen gesammelt:
• Wenn sie nicht zu billigen sind, warum hätte Gott sie dann erschaffen? Und wieso hätte Jesus gesagt, man soll alle Menschen respektieren?
• Die Würde des Menschen als Abbild Gottes gilt uneingeschränkt.
• Es gibt mehr Möglichkeiten, sich partnerschaftlich zu vollenden, als durch sexuelle Fortpflanzung.
• Gleichgeschlechtliche Paare können Kinder adoptieren und leisten damit einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft.

Besorgt diskutiert wurde vom Religionskurs die Gefahr einer möglichen Kirchenspaltung angesichts konträrer Haltungen zu dieser Frage außerhalb Westeuropas. Eine regional unterschiedliche Lösung wurde nicht bejaht.

Abschließend diskutiert wurde die Haltung Papst Franziskus’, der grundsätzlich an den gegebenen Normen festhält, aber auch darauf verweist, man dürfe diese nicht anwenden, „als seien es Felsblöcke, die man auf das Leben von Menschen wirft“. (Nachsynodales Apostolisches Schreiben Amoris Laetitia, 305)

Im oben genannten Artikel positioniert sich Thomas Schüller, „die katholische Kirche schleppe eine Sexualmoral mit sich herum, die naturrechtlich fixiert sei“, und er schließt, „derzeit sei bei der katholischen Kirche Dampf im Kessel: Wer am Ende gewinnt, werden wir sehen.“

Zu wünschen wäre wohl ein fruchtbarer Dialog, bei dem niemand als Verlierer zurückbleibt.

Christian Dicknether

Unsere Schule hat vom 07. bis 27. Juni beim Schulradeln München 2021 teilgenommen und konnte so zu einer lebenswerten Stadt beitragen. Wir sagen Danke für Eure Teilnahme und die beachtliche Zahl an geradelten Kilometern. 

Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr in der Gewinnkategorie “Schule mit den meisten Fahrradkilometern absolut” mit 75.225,3 geradelten Kilometern den 1. Platz erreichen konnten! 

Die Landeshauptstadt München lädt drei Vertreterinnen unserer Schule zur Abschlussveranstaltung ins Kino Mond & Stern im Westpark ein.  

Das Schulradeln wurde mit einer Spendenaktion zugunsten von World Bicycle Relief verbunden. Hierbei konnten Spenden in Höhe von 3105€ gesammelt werden. Mit Eurer Unterstützung können damit 23 Fahrräder für Schülerinnen in Afrika zur Verfügung gestellt werden. Herzlichen Dank!